4. Mannschaft, Meister 2005/2006

Klasse: B-Klasse Haßberge/Rhön Aktuelle Tabelle Rundenplan
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  Mannschaftsaufstellung Vorsaison
Mannschaftsführer:  , 97633 Trappstadt, Tel.: 09765/280

Spielberichte nach Runden:  1  2  3  4  5  6  7

Spieler

Die Reihenfolge richtet sich nach dem Platz auf der Mannschaftsmeldeliste. Die persönlichen Ergebnisse berücksichtigen keine kampflosen Punkte.

Spieler/in DWZ Ergebnis
Müller Jürgen 1623 ½/1
Kuhn Marco 1395 2/2
Lochner Michael 1414 1/1
Hutzler Stefan 1366 4/6
Griebak Manuel 1409 2/2
Zolker Michael 1403 2½/3
Gerstner Christian 1400 2/5
Härter Helmuth 1238 3½/6
Ferstl Georg 1269 1/1
Becker Maurice 1129 2/4
Becker Fabrice 868 3/4
Müller Nicola 739 0/1

Spielberichte

Runde 7

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In dieser Runde war unser Team spielfrei, nachdem Schweinfurt 2000 seine Mannschaft zurückgezogen hat.

Runde 6

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12.03. Array  
Brett Name Vorname Ergebnis Name Vorname Ergebnis Partie
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1 Karch Thomas ½ Hutzler Stefan ½ Nachspielen
2 Gütlein Patrick 0 Zolker Michael 1 Nachspielen
3 Dusel Marco 0 Gerstner Christian 1 Nachspielen
4 Mantel Julian 1 Härter Helmuth 0 Nachspielen
5 Schweinshaupt Bernd 0 Becker Maurice 1 Nachspielen
6 Wolf Markus 0 Becker Fabrice 1 Nachspielen

Wir reisten als Tabellenführer nach Abersfeld. Uns fehlte nur noch ein Sieg für unser Saisonziel, die Meisterschaft. Somit musste die Mannschaft heute gewinnen, egal wie. Den Anfang machte Gerstner am 3. Brett. Er startete, wie man es von ihm gewöhnt ist, einen Königsangriff. Dieser drang zwar nicht ganz durch, aber der Tausch seiner zwei Türme gegen Dame und Bauer erwies sich als vorteilhaft für ihn, denn sein Gegner konnte seine verbliebenen Türme nicht gut koordinieren und verlor später noch eine Qualität. Christians Dame drang dann in die gegnerische Stellung ein und eroberte den zweiten Turm, womit die Verteidigungskraft gebrochen war. Doch Abersfeld glich kurze Zeit später aus. Härter unterschätzte den gegnerischen Angriff und seine Dame musste sich für seinen König opfern.

Die abermalige Führung holte Zolker an Brett zwei. Er ging unter die Jäger und Sammler. In der Eröffnung holte er sich zunächst zwei Bauern. Später gesellte sich noch ein dritter dazu, wobei die Initiative immer bei Michael blieb. Schließlich übersah sein Gegner eine Mattkombination auf der zweiten Reihe. Mannschaftsführer Stefan Hutzler musste sich mit Remis zufrieden geben. Er gewann frühzeitig einen Bauern, wurde jedoch ungeduldig und startete mit einem Bauernopfer einen Königsangriff. Da verpasste er jedoch den Gewinnweg (28. Lxf7) und dann erzwang der Gegner Remis durch Stellungswiederholung.

Die Entscheidung musste also beim Stande von 2½-1½ an den hinteren Brettern fallen. Die Partie von Maurice Becker schien durch viele Abtäusche zunächst in ein langweiliges Remis zu münden, doch im Endspiel konnte Maurice die Überlegenheit seines Läuferpaares ausspielen und gewan einen wichtigen Bauern. Während der Gegner sich darum kümmern musste, den Einzug zur Dame zu verhindern, konnte Maurice am Königsflügel Bauern verspeisen. Das reichte dann zum Sieg. Fabrice Becker gewann früh eine Figur. Im zwanzigsten Zug schenkte er den Läufer zurück, doch auch sein Gegner übersah dies. Schließlich gewann er durch ein Damenopfer, dessen Ablehnung korrekterweise nicht zum Matt geführt hätte.

Runde 5

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19.02. SG T/U/G III SC 1957 Bad Königshofen IV  
Brett Name Vorname Ergebnis Name Vorname Ergebnis Partie
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1 Kober Rainer 0 Lochner Michael 1 Nachspielen
2 Klier Karl Ernst 0 Hutzler Stefan 1 Nachspielen
3 Schneider Klaus 1 Gerstner Christian 0 Nachspielen
4 Schneider Alexander 1 Härter Helmuth 0 Nachspielen
5 Schindler Daniel 0 Ferstl Georg 1 fehlt
6 Axtmann Cody 1 Müller Nicola 0 fehlt

Der Spieltag fing mit einer Irritation an, denn zunächst landeten wir im falschen Spiellokal, das uns auch vom Gegner genannt wurde, der »Spinnmühle« in Schweinfurt. Nach vergeblichem Warten von 20 Minuten erfuhren wir, dass der Kampf in Untereuerheim stattfinden sollte. Man merkte der Mannschaft förmlich an, dass sie dadurch sehr verunsichert war. Aufgrunddessen stand es gegen das Tabellenschlusslicht dann auch schnell 0-3 aus unserer Sicht.

Helmut Härter an Brett vier übersah im 10. Zug, dass er mit seinem Zug ein halb-ersticktes Springermatt ermöglichte, Nicola Müller verlor ebenfalls schnell und Christian Gerstner verschenkte früh einen Turm, da er den Zwischenzug g6 übersehen hatte. Doch dann begann die Aufholjagd. Georg Ferstl machte den Anfang. Den »Anschlusspunkt« holte Mannschaftsführer Stefan Hutzler. Er besetzte nach einer schnellen Entwicklung mit seinen Leichtfiguren das Zentrum und holte dann zum alles entscheidenden Schlag aus. Eine Partie wie ein Spiel auf ein Tor.

Nun musste Lochner den Kampf entscheiden. Sein Gegner opferte einen Springer gegen zwei Bauern, was aber zu keiner nennenswerten Initiative führte. Zudem versäumte Kober zu rochieren, so dass Michael seine besser entwickelten Figuren dagegen in Stellung bringen konnte. Der Angriff drang schließlich durch. Mit dem Endergebnis von 3-3 unentschieden kamen wir noch einmal mit einem blauen Auge davon. Die Meisterschaft aus eigener Kraft ist durch einen Sieg gegen Abersfeld am nächsten Spieltag möglich. Aufgrund des Rückzugs des SK Schweinfurt 2000 aus der Liga ist dies auch schon unser letzter Kampf.

Runde 4

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29.01. SC 1957 Bad Königshofen IV SC Bergrheinfeld III  
Brett Name Vorname Ergebnis Name Vorname Ergebnis Partie
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1 Müller Jürgen ½ Höhn Dieter ½ Nachspielen
2 Hutzler Stefan ½ Pfennig Joachim ½ Nachspielen
3 Griebak Manuel 1 Köhler Ferdinand 0 Nachspielen
4 Zolker Michael ½ Köhler Bernhard ½ Nachspielen
5 Gerstner Christian 0 Moreth Julian 1 Nachspielen
6 Härter Helmuth 1 Drescher Josef 0 Nachspielen

Mit diesem Sieg haben wir uns die Tür zur Meisterschaft weit aufgestoßen. Es war ein knapper und glücklicher Sieg, aber am Ende sind eben doch die beiden Mannschaftspunkte entscheidend. Der erste Punkt ging an Bergrheinfeld. Christian Gerstner übersah ein Schach auf f7 und verlor dadurch Qualität und Bauern. Die Qualität bekam er zwar durch eine Springergabel wieder, und beide stellten anschließend noch Leichtfiguren ein. Am Ende blieben zwei Mehrbauern für den Gegner, die im Endspiel den Ausschlag gaben.

Jürgen Müller remisierte schon nach 11 Zügen. Ihm ging es gesundheitlich nicht besonders und zu diesen Zeitpunkt sah alles nach einem Sieg aus, denn trotz der verlorenen Partie standen die anderen Bretter gut. Auch Michael Zolker remisierte früh. Er hatte eine Qualität für 2 Bauern und stand unter Druck. So traute er sich nicht, diese Partie weiter zu spielen. Den Ausgleich erzielte etwas später Helmut Härter am 6. Brett. Er gewann mehr und mehr die Oberhand und startete dann einen Königsangriff. Sein Gegner unterstützte ihn noch mit einem klaren Fehler, indem er seine Königsstellung öffnete. Aber zwischenzeitlich hatte sich das Blatt gewendet, denn an den letzten beiden Brettern sah es nicht mehr so gut aus.

Manuel Griebak ließ schon früh eine Figur stehen. Die Mannschaftskameraden hatten die Partie schon abgehakt, doch er kämpfte weiter und fand zu seinem Spiel. Er tat das einzig Richtige, bearbeitete konsequent den schon aufgerissenen Königsflügel und hatte schon bald drei Bauern für den verlorenen Läufer und den gegnerischen König in Flucht geschlagen. Der Gegner, außer Fassung, verlor noch weiteres Material, so dass Manuel sogar noch einen Turm einstellen konnte, ohne seinen erdrückenden Vorteil groß zu gefährden. Das Endspiel mit Läufer und etlichen Bauern mehr brachte er dann cool nach Hause.

Nun fehlte noch die Partie von Mannschaftsführer Stefan Hutzler. Er startete furios, gewann nach nur 7 Zügen eine Figur und sah schon wie der sichere Sieger aus. Doch leider kam es anders. Er schoss noch 2 kapitale Böcke. Einer wurde im 16. Zug geahndet und einer blieb im 27. ungesehen. Er kämpfte sich bis ins Endspiel, wo es ihm dann irgendwie gelang, mit seinem König mit Unterstützung von ungleichen Läufern zwei Freibauern aufzuhalten. Dieser Kampf war ein typischer B-Klasse-Kampf, bei dem nur der letzte Fehler verliert. Die Sache hätte auch anders ausgehen können, aber insgesamt geht dieser Sieg wohl in Ordnung.

Runde 3

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27.11. SC 1957 Bad Königshofen IV TV/DJK Hammelburg II  
Brett Name Vorname Ergebnis Name Vorname Ergebnis Partie
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1 Hutzler Stefan 1 Egert Manfred 0 Nachspielen
2 Griebak Manuel 1 Rohner Tristan 0 Nachspielen
3 Gerstner Christian 0 Rohner Dorian 1 Nachspielen
4 Härter Helmuth 1 Merz Felix 0 Nachspielen
5 Becker Maurice 0 Krampert David 1 Nachspielen
6 Becker Fabrice 1 Roth Hans 0 Nachspielen

Der heiße Fight begann gleich mit zwei Ausrutschern. Sowohl Christian Gerstner als auch Maurice Becker sahen schon in der Eröffnung schlecht aus. So stand es schnell 0-1 für die Gastmannschaft durch den Verlust von Gerstner, der die zwei Bauern, die er in der Eröffnung verloren hatte, nicht mehr wettmachen konnte. Doch Hoffnung kam wieder auf, als Hutzler am 1. Brett durch ein Läuferopfer auf h3 die gegnerische Stellung knackte. Er gewann den Läufer sofort wieder zurück und bekam wenig später einen Springer und eine Qualität dazu, was zum Sieg ausreichte. Hammelburg ging wieder in Führung, nachdem Becker durch seinen Turmverlust in der Anfangsphase praktisch keine Chancen mehr hatte.

Härter glich abermals aus, nachdem er mit seinen Leichtfiguren ins gegnerische Lager eingedrungen war. Unser Remiskönig Fabrice Becker gewann daraufhin im Endspiel eine Figur und konnte einen Mannschaftspunkt einfahren. Das Unentschieden war damit gesichert. Griebaks Gegner an Brett zwei opferte eine Figur und einen Bauern, um einen Königsangriff zu starten. Manuel geriet stark unter Druck und musste schwer um seinen Brettpunkt kämpfen. Irgendwie gelang es ihm, die Stellung zu bereinigen. Er gab einfach einen Springer zurück und wollte im Endspiel seine mittlerweile zwei Mehrbauern verwerten. Der Gegner gab dann in der Zeitnotphase, in der er auch seine beste Chance 28...Se2+ verpasste, auf.

Insgesamt war dies ein schwerer Arbeitssieg. In der nächsten Runde müssen wir uns gegen Bergrheinfeld wohl mehr anstrengen. Schließlich hat sich die Mannschaft vorgenommen, möglichst lange um den Titel mitzukämpfen.

Runde 2

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13.11. SC Knetzgau II SC 1957 Bad Königshofen IV  
Brett Name Vorname Ergebnis Name Vorname Ergebnis Partie
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1 Schmitt Reinhold 0 Kuhn Marco 1 fehlt
2 Heilmann Karl Ludwig 0 Hutzler Stefan 1 Nachspielen
3 Weidig Anton 0 Gerstner Christian 1 Nachspielen
4 Dingler Rudolf ½ Härter Helmuth ½ Nachspielen
5 Richter Dominik 0 Becker Maurice 1 Nachspielen
6 Gube Jasmin ½ Becker Fabrice ½ Nachspielen

In Knetzgau steuerten wir frühzeitig eine Entscheidung an. Den Reigen begann Gerstner, der die offene a-Linie unter Kontrolle brachte. Dort tauschten sich die Türme, und gleichzeitig fiel die Stellung des Gegners in sich zusammen. Das 2-0 markierte kurze Zeit später Maurice Becker, dessen Gegner eine Springergabel übersah und damit einen Turm verlor. Mannschaftsführer Hutzler holte für uns das 3-0. Er gewann früh einen Bauern und wehrte den Gegenangriff im Zentrum ab. Am Ende blieben zwei Mehrbauern, die Stefan im Turmendspiel verwertete.

Um den Sack zuzumachen, bot Fabrice Becker seiner Gegnerin Remis an. Diese nahm dies auch an, denn sie stand mit einem Minusbauern höchst bedrängt. Zwischenzeitlich hatten aber beide Leichtfiguren verschenkt und Fabrice übersah die schöne Gabel 18.Se2+. Härter remisierte ebenfalls sehr bald. Er war nach der Eröffnung mit Dame und Springer ins gegnerische Lager eingefallen und hatte dabei zwei Bauern erobert. Dann fand er aber nicht den richtigen Rückzug und verlor den Springer. Diese Figur holte er sich dann im eigenem Lager wieder zurück. Zwar hatte Dingler noch einen Freibauern auf a7, aber die Verwertung schien schwierig, und angesichts des Minusbauern gab er remis. Kuhn gewann im Mittelspiel einen Bauern, verschaffte sich einen Freibauern und verwandelte diesen schlußendlich zur Dame. Damit komplettierte er den klaren Sieg.

Runde 1

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23.10. SC 1957 Bad Königshofen IV SV Römershag II  
Brett Name Vorname Ergebnis Name Vorname Ergebnis Partie
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1 Kuhn Marco 1 Miller Andreas 0 Nachspielen
2 Hutzler Stefan 0 Scheiderer Kurt 1 Nachspielen
3 Zolker Michael 1 Carton Benedikt 0 Nachspielen
4 Härter Helmuth 1 Hehn Winfried 0 Nachspielen
5 Becker Maurice 0 Breitenbach Tim 1 Nachspielen
6 Becker Fabrice ½ Oswald Dr. Karl ½ Nachspielen

Gegen die nominell schwächeren Rhöner taten wir uns von Anfang an schwer. Hutzler überzog seine Stellung und gab kurze Zeit später auf. Beide Damen waren jeweils in die gegnerische Stellung eingedrungen, doch die gegnerische erwies sich aufgrund Stefans lockerer Königsstellung als stärker. Zolker hatte in der Eröffnung einige Schwierigkeiten, doch er verteidigte gut und das Blatt wendete sich schnell. Nach nur 19 Zügen glich er das Mannschaftskonto aus. Fabrice Becker, der sich als einziger mit einem DWZ-stärkeren Gegner auseinanderzusetzen hatte, bot diesem in besserer Stellung Remis, was er auch annahm. Durch Maurice Becker gerieten wir wieder in Rückstand. Er hatte zunächst noch Glück, dass sein Gegner eine mögliche Mattkombination, beginnend mit 19.Lf5+, nicht sah. Doch auch ohne dies verwertere Breitenbach seinen Mehrbauern im Endspiel souverän. Härter Helmut gewann seine Partie, indem er über die a-Linie in die gegnerische Stellung eindrang und dort schließlich die Dame für zwei Läufer gewann. Der Rest war eine Sache der Technik. Nach dem Ausgleich kam alles auf Kuhn an. Er stand zu diesem Zeitpunkt stärker und hatte durch einen Fehler des Gegners einen Bauern gewonnen. Doch dann kam seine Endspielschwäche zum Vorschein und er verlor ihn wieder. Nach einigem Hin und Her gewann er dann doch zwei Bauern und brachte diese zum Sieg durch, da Miller seine letzte klare Remischance (60.Sxe6) verpasste. Mit einem Zittersieg waren somit zwei Mannschaftspunkte zuhause.

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