3. Mannschaft 2005/2006
Spielberichte nach Runden: 1 2 3 4 5 6 7 8
Spieler
Die Reihenfolge richtet sich nach dem Platz auf der Mannschaftsmeldeliste. Die
persönlichen Ergebnisse berücksichtigen keine kampflosen Punkte.
| Spieler/in |
DWZ |
Ergebnis |
| Müller |
Lutz |
1969 |
0/1 |
| Böckler |
Michael |
1815 |
3½/5 |
| Müller |
Gerhard |
1818 |
½/2 |
| Hofmann |
Andreas |
1726 |
½/1 |
| Weikert |
Benedikt |
1544 |
4½/7 |
| Beyersdorf |
Gunter |
1664 |
5/8 |
| Günsch |
Hans-Georg |
1729 |
4½/7 |
| Burzler |
Annette |
1648 |
2½/4 |
| Döpfner |
Volker |
1576 |
2½/4 |
| Thiem |
Markus |
1601 |
½/3 |
| Kuhn |
Marco |
1395 |
3/4 |
| Hutzler |
Stefan |
1366 |
1/1 |
| Lochner |
Michael |
1414 |
0/1 |
| Zolker |
Michael |
1403 |
0/1 |
| Ebner |
Simon |
1336 |
½/3 |
| Griebak |
Manuel |
1409 |
0/0 |
| Müller |
Niklas |
1001 |
0/1 |
| Becker |
Fabrice |
868 |
0/1 |
Spielberichte
Runde 8
Nach oben
| 12.03. |
|
Array |
| Brett |
Name |
Vorname |
Ergebnis |
Name |
Vorname |
Ergebnis |
| |
3 |
|
4 |
| 1 |
Böckler |
Michael |
½ |
Hein |
Johannes |
½ |
| 2 |
Weikert |
Benedikt |
1 |
Mantel |
Walter |
0 |
| 3 |
Beyersdorf |
Gunter |
½ |
Schröck |
Gerhard |
½ |
| 4 |
Burzler |
Annette |
½ |
Adam |
Uwe |
½ |
| 5 |
Kuhn |
Marco |
½ |
Wittmann |
Johannes |
½ |
| 6 |
Ebner |
Simon |
0 |
Karch |
Walter |
1 |
| 7 |
(unbesetzt) |
|
0 KL |
Endres |
Gerhard |
1 KL |
| 8 |
(unbesetzt) |
|
0 KL |
(unbesetzt) |
|
0 KL |
Runde 7
Nach oben
| 19.02. |
SC 1957 Bad Königshofen III |
SG T/U/G |
| Brett |
Name |
Vorname |
Ergebnis |
Name |
Vorname |
Ergebnis |
| |
8 |
|
0 |
| 1 |
Böckler |
Michael |
1 KL |
Reinl |
Fred |
0 KL |
| 2 |
Weikert |
Benedikt |
½ |
Heinrich |
Michael |
½ |
| 3 |
Beyersdorf |
Gunter |
1 |
Brodt |
Andreas |
0 |
| 4 |
Günsch |
Hans-Georg |
1 |
Mittendorf |
Manfred |
0 |
| 5 |
Burzler |
Annette |
½ |
Hegel |
Pius |
½ |
| 6 |
Thiem |
Markus |
½ |
Kober |
Hans |
½ |
| 7 |
Kuhn |
Marco |
½ |
Wenzel |
Dieter |
½ |
| 8 |
Griebak |
Manuel |
1 KL |
(unbesetzt) |
|
0 KL |
Runde 6
Nach oben
| 29.01 |
SG T/U/G II |
SC 1957 Bad Königshofen III |
| Brett |
Name |
Vorname |
Ergebnis |
Name |
Vorname |
Ergebnis |
| |
3 |
|
4 |
| 1 |
Rück |
Eugen |
0 |
Böckler |
Michael |
1 |
| 2 |
Grießmann |
Thomas |
0 |
Weikert |
Benedikt |
1 |
| 3 |
Fehn |
Edgar |
0 |
Beyersdorf |
Gunter |
1 |
| 4 |
Götzelmann |
Klaus |
½ |
Günsch |
Hans-Georg |
½ |
| 5 |
Huber |
Viktor |
½ |
Döpfner |
Volker |
½ |
| 6 |
Thiel |
Thomas |
1 |
Becker |
Fabrice |
0 |
| 7 |
Galozy |
Vinzenz |
1 KL |
(unbesetzt) |
|
0 KL |
| 8 |
(unbesetzt) |
|
0 KL |
(unbesetzt) |
|
0 KL |
Runde 5
Nach oben
Runde 4
Nach oben
| 13.11. |
SC 1957 Bad Königshofen III |
TV/DJK Hammelburg |
|
| Brett |
Name |
Vorname |
Ergebnis |
Name |
Vorname |
Ergebnis |
Partie |
| |
Download als PGN-Datei |
1 |
Download als CBV-Datei |
7 |
|
| 1 |
Weikert |
Benedikt |
0 |
Binder |
Andreas |
1 |
Nachspielen |
| 2 |
Beyersdorf |
Gunter |
½ |
Weigand, Dr. |
Michael |
½ |
Nachspielen |
| 3 |
Günsch |
Hans-Georg |
½ |
Wirth |
Reinhard |
½ |
Nachspielen |
| 4 |
Burzler |
Annette |
0 KL |
Bühner |
Idriz |
1 KL |
kampflos |
| 5 |
Thiem |
Markus |
0 |
Schuster |
Friedrich |
1 |
Nachspielen |
| 6 |
Lochner |
Michael |
0 |
Uebel |
Peter |
1 |
Nachspielen |
| 7 |
Ebner |
Simon |
0 |
Schlereth |
Norbert |
1 |
Nachspielen |
| 8 |
(unbesetzt) |
|
0 KL |
Binder |
Norbert |
1 KL |
kampflos |
Viel hatten wir uns in diesem Kampf ja nicht ausgerechnet. Wir als Aufsteiger mussten
gegen den souveränen Mitaufsteiger und heißen Aspiranten um den Durchmarsch antreten.
Aufgrund der Lücken in der ersten und (damit auch) zweiten Mannschaft traten wir erheblich
ersatzgeschwächt an und konnten zudem das achte Brett nicht mehr besetzen. Der Mannschaftskampf war
dann aber bereits nach einer Stunde entschieden, denn Annette Burzler, mit der wir an Brett vier
rechneten, erschien nicht zum Kampf. Auch ein Telefonanruf brachte kein Ergebnis. Bei wem das
Missverständnis lag, konnte noch nicht eruiert werden. Ärgerlich zwar, aber der Schaden blieb
gering, da alle nachfolgenden Bretter sowieso ihre Partien verloren. Selbst ein Sieg von Annette
hätte damit am Mannschaftsergebnis nicht geändert.
Allerdings motivierte der automatische Verlust nach der ersten Stunde auch nicht gerade. Beyersdorf gab
sich schnell mit einem Remis zufrieden. Ebner spielte lange gut mit, bekam dann wegen der Drohungen gegen
seinen auf a6 eingesperrten Läufer Probleme und konnte letztendlich dem Druck nicht mehr standhalten.
Auch Markus Thiem hatte gute Chancen und zwischenzeitlich sogar die leicht bessere Stellung, übersah
dann aber, dass der lange in der Luft schwebende Einschlag Lxh6 tatsächlich ging. Die etwas panische
Gegenwehr ging schnell nach hinten los. Weikert stand leicht gedrückt, aber noch nicht schlecht, doch
dann unterschätzte er ein Abspiel und verlor Bauer und Qualität. Einige Züge später
gab er auf.
Günsch holte wenigstens noch unser zweites Remis. Dabei hatte er heftiges Glück, denn sein
Gegner Wirth verpasste im Laufe seines Angriffs etliche Gelegenheiten, den Sack zuzumachen. Insbesondere
war ein dreizügiges Matt beginnend mit 27.Txe8 drin. So konnte sich Hans-Georg doch noch ins Remis
retten. Lochner beendete als letzter seine Partie. Im Mittelspiel hatte er es versäumt, seine geopferte
Figur mit 22.Lxe6 zurückzuschlagen, womit er eine Figur im Rückstand war. Ohne diesen Schnitzer
wäre er wohl deutlich besser als sein Gegner gestanden. So versuchte er noch, seine Initiative
auszunützen, aber Uebel konnte sich konsolidieren und dann noch eine Qualität gewinnen, was zur
Aufgabe zwang.
Runde 3
Nach oben
Runde 2
Nach oben
Aufgrund der deutlichen Ersatzschwächung hatten wir uns nicht viele Chancen
ausgerechnet, aber auch diesmal wieder war vor allem auf die hinteren Bretter Verlass, auch wenn sich
dort die Besetzung geändert hatte. An den vorderen Brettern dagegen taten wir uns schwer.
Gunter Beyersdorf beispielsweise verlor bereits nach etwa einer dreiviertel Stunde eine Figur, und
musste alsbald aufgeben. Marco Kuhn dagegen konnte durch einen Fehler des Gegners in einer
Abwicklung einen Springer für zwei Bauern gewinnen und auch an den anderen Brettern schien es zu
unseren Gunsten zu kippen.
Gerhard Müller schien leicht in Vorteil, Döpfner ebenfalls und Günsch schlug angesichts
seiner guten Chancen ein Remis aus. Sogar Niklas Müller begann erstaunlich gut und hätte
zwischendurch mal ein Remis anbieten können. Nach zwei Stunden kippte es dagegen wieder in die
andere Richtung. Bei Gerhard Müller und Günsch reichte es doch nur zum Remis, Niklas
Müller dagegen verlor langsam die Kontrolle über seine Partie, übersah eine Fesselung
und verlor dadurch eine Figur. Er wehrte sich noch ein wenig, gab dann aber doch auf.
An den Brettern von Hutzler und Döpfner sah es dagegen immer besser aus. Hutzlers Gegner Brunner
rochierte riskant und so setzte Stefan in Opfer an, woraufhin Brunner sehr schnell aufgab. Auch Kuhn
konnte seinen Figurenvorsprung dann in einen Sieg ummünzen. Weikert war auf den offenen
Damenflügel rochiert und dort schnell vom Gegner ins Visier genommen worden. Ein Läuferopfer
knackte seine Königsstellung endgültig auf. So musste Döpfner gewinnen und tat dies auch,
nachdem sein Gegner in Zeitnot eine Figur verlor. Mit dem Unentschieden dürften letztendlich beide
Parteien zufrieden sein können.
Runde 1
Nach oben
Angesichts unserer deutlichen nominellen DWZ-Überlegenheit sieht das Ergebnis zunächst
standesgemäß aus, aber wenn man sich den Kampfverlauf ansieht, ist es doch etwas schmeichelhaft.
Wir dachten nicht, dass wir uns so schwer tun würden, und zeitweise hatten wir heftige Bedenken, dass der
Mannschaftssieg in die Scheuer gefahren werden könnte. Es begann gleich mit einem Paukenschlag, als
Altmeister Gerhard Müller schon nach 17 Zügen die Segel streichen musste. Er hatte eine Kombination
übersehen und verlor durch ein sehenswertes Familienschach die Dame. Zwar konnte er noch Turm und Läufer
dafür erobern, aber Hahn behielt die Initiative und konnte Müllers Leichtfiguren mit Bauernzügen
in Bedrängnis bringen, so dass weitere Verluste absehbar waren. Angesichts dieser Aussichten gab
Müller auf.
Wenig später remisierte Böckler vor dem forcierten Damentausch. Zu diesem Zeitpunkt sah es auch an
den anderen Brettern nicht zum Besten aus. Hofmann, Beyersdorf und Burzler standen unter Druck, auch beim Rest
zeichnete sich noch kein Vorteil zu unseren Gunsten ab. Dann aber kamen uns der Dusel und Geschenke der
Gegner zugute. Ambros hatte Beyersdorf schon im Schwitzkasten und eine mächtige Turmbatterie auf der h-Linie
aufgebaut, überzog dann aber mit einem inkorrekten Springeropfer. Döpfner hatte wieder einmal gutes
Positionsschach geboten, nur um dann durch einen taktischen Schnitzer alles zu gefährden. Doch er hatte
Glück, denn seine zentralisierten Freibauern konnten den Turmeinsteller aufwiegen. Die Aufgabe von Schneider
kam vielleicht etwas früh, doch sah er wohl keine Verteidigung mehr gegen den Druck. Immerhin gingen wir
damit erstmal in Führung (2½-1½).
Als nächstes erhöhte Günsch. Der mittels eines taktischen Kniffs eroberte Mehrbauer wurde von ihm
konsequent zum Sieg verwertet. Schließlich konnte sich auch Hofmann nach einer langanhaltenden
Abwehrschlacht ins Remis retten, nachdem Grönert wohl einige Gewinnwege ausgelassen hatte. Damit waren vier
Punkte im Sack, und die letzten beiden Partien mussten entscheiden. Unsere Protagonisten waren in Zeitnot
geraten, Burzler noch ein wenig stärker als Weikert. Annette hatte sich im Vorfeld auf ein Geplänkel
am Königsflügel eingelassen und dabei die Königsstellung entblößt. Doch ihr Gegner
hatte dann aber unmotiviert einen Springer geopfert, um Annettes vorgerückte Bauern zu beseitigen und
schließlich auch noch den Gewinnzug 29...g4 übersehen. So musste Annette nur noch die Zeitnot
gut hinter sich bringen, was auch klappte, und so war der Mannschaftssieg perfekt.
Ein Kuriosum ereignete sich nach dem Blättchenfall von Weikerts Uhr. Einige Knetzgauer gratulierten bereits
ihrem Mannschaftskameraden Feustel, denn der hatte nur 34 Züge auf seinem Formular. Dies fanden wir etwas
befremdlich, denn auf Benedikts Formular befanden sich bereits derer 43. Wir bestanden natürlich auf ein
regelkonformes Nachspielen zur Ermittlung der wahren Zugzahl. Es stellte sich heraus, das Benedikts
Mitschrift korrekt war, und so musste weitergespielt werden. Trotz eines Mehrbauern und damit guter Siegchancen
bot Weikert remis an, aber Feustel lehnte ab, so dass der Mehrbauer schließlich zum Sieg verwertet
wurde.