2. Mannschaft, Meister 2005/2006
Spielberichte nach Runden: 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Spieler
Die Reihenfolge richtet sich nach dem Platz auf der Mannschaftsmeldeliste. Die
persönlichen Ergebnisse berücksichtigen keine kampflosen Punkte.
| Spieler/in |
DWZ |
Ergebnis |
| Sternheimer |
Erhard |
2123 |
1/2 |
| Frobenius Dr. |
Wolfram |
2159 |
1/1 |
| Michaelis |
Martin |
2172 |
1/1 |
| Fischer |
Thomas |
1942 |
4½/6 |
| Schmid |
Michael |
2126 |
5½/7 |
| Jahrsdörfer |
Gerd |
2103 |
1½/2 |
| Mikliaeva |
Darja |
2077 |
2/2 |
| Oleneva |
Svetlana |
- |
3/4 |
| Hodova |
Lucie |
2065 |
2/2 |
| Müller |
Roland |
1990 |
5/6 |
| Corley Dr. |
Brian |
1975 |
8½/9 |
| Müller |
Lutz |
1969 |
6½/8 |
| Böckler |
Michael |
1815 |
0/1 |
| Müller |
Gerhard |
1818 |
1/3 |
| Hofmann |
Andreas |
1726 |
4½/8 |
| Weikert |
Benedikt |
1544 |
1/1 |
| Beyersdorf |
Gunter |
1654 |
1/1 |
| Günsch |
Hans-Georg |
1729 |
1/1 |
| Döpfner |
Volker |
1576 |
1/2 |
| Müller |
Jürgen |
1623 |
1/1 |
| Thiem |
Markus |
1601 |
½/2 |
| Kuhn |
Marco |
1395 |
½/1 |
Spielberichte
Runde 9
Nach oben
| 02.04. |
|
Array |
|
| Brett |
Name |
Vorname |
Ergebnis |
Name |
Vorname |
Ergebnis |
Partie |
| |
Download als PGN-Datei |
2½ |
Download als CBV-Datei |
5½ |
|
| 1 |
Scheer |
Walter |
0 |
Müller |
Roland |
1 |
Nachspielen |
| 2 |
Weber |
Jürgen |
½ |
Corley Dr. |
Brian |
½ |
Nachspielen |
| 3 |
Kriener |
Peter-Georg |
0 |
Müller |
Lutz |
1 |
fehlt |
| 4 |
Hammer |
Arnold |
½ |
Müller |
Gerhard |
½ |
fehlt |
| 5 |
Matern |
Ludwig |
1 |
Hofmann |
Andreas |
0 |
Nachspielen |
| 6 |
Groß |
Günter |
0 |
Beyersdorf |
Gunter |
1 |
fehlt |
| 7 |
Storr, Dr. |
Rainer |
0 |
Günsch |
Hans-Georg |
1 |
fehlt |
| 8 |
Nees |
Norbert |
½ |
Kuhn |
Marco |
½ |
Nachspielen |
Runde 8
Nach oben
Runde 7
Nach oben
| 19.02. |
SV Bergtheim |
SC 1957 Bad Königshofen II |
|
| Brett |
Name |
Vorname |
Ergebnis |
Name |
Vorname |
Ergebnis |
Partie |
| |
Download als PGN-Datei |
2½ |
Download als CBV-Datei |
5½ |
|
| 1 |
Schliermann |
Thomas |
0 |
Schmid |
Michael |
1 |
Nachspielen |
| 2 |
Müller |
Thomas |
½ |
Oleneva |
Svetlana |
½ |
fehlt |
| 3 |
Heller |
Thomas |
1 |
Müller |
Roland |
0 |
Nachspielen |
| 4 |
Bördlein |
Dieter |
0 |
Corley Dr. |
Brian |
1 |
Nachspielen |
| 5 |
Werner |
Stefan |
0 |
Müller |
Lutz |
1 |
fehlt |
| 6 |
Engelstätter |
Roland |
½ |
Hofmann |
Andreas |
½ |
Nachspielen |
| 7 |
Münster |
Hagen |
½ |
Döpfner |
Volker |
½ |
Nachspielen |
| 8 |
Engelhardt |
Harald |
0 KL |
Müller |
Jürgen |
1 KL |
kampflos |
Runde 6
Nach oben
Runde 5
Nach oben
Runde 4
Nach oben
Runde 3
Nach oben
Einen Sieg hatten wir zwar erwartet, und von Ergebnis her konnten wir unser
»Standardergebnis« noch um einen halben Punkt steigern. Doch wenn man unter die Haube schaut, war
doch einiges Glück dabei, denn die Partien an den beiden hinteren Brettern hätten genausogut verloren
gehen können. Corley war als erster fertig. Schon in der Eröffnung hatte er einen Bauern gewonnen und
dann seinen Druck kontinuierlich ausgebaut. Einen Fehler des Gegners nutzte er kombinatorisch aus und hatte
damit ein Turmplus. Böttger wehrte sich noch einige Züge, gab dann aber auf.
Fischer war nach Steinhausers Gambit von Anfang an unter Druck. Dann verlor er in zunehmend schwieriger
Verteidigung seinen Läufer. Als sein Gegner Damentausch erzwingen konnte, musste Thomas aufgeben. Kurz
darauf brachte uns Hodova wieder in Front. Ihr Gegner Klüber kam durch seine passive Eröffnung unter
Druck und griff im weiteren Verlauf fehl. Seinen Springer konnte er zwar noch retten, doch mit drei Minusbauern
war nichts mehr zu machen. Die Führung wurde von Hofmann weiter ausgebaut, aber diese Partie stand schon
auf Messers Schneide. Nach der uninspiriert gespielten Eröffnung geriet er in einen klassischen
Sämisch-Angriff, doch auch Feidel fand nicht die besten Züge, so dass Andreas eine Blockade
aufbauen konnte. Feidel stellte einen Springer ein, wonach Hofmann beruhigt einen Bauern auf f3 opfern konnte,
um die Koordination der Türme zu stören. Der Gegenangriff am Damenflügel drang schnell durch.
Oleneva steuerte eine halben Punkt hinzu. Sie hatte zunächst gut die Schwäche auf d6 ausgenutzt, und
weiter Druck aufgebaut, doch irgendwie reichte es nicht zu einem entscheidenden Vorstoß. Schließlich
blieb nur Dauerschach. Die Partie von Weikert hatten wir schon alle verloren gegeben, denn er war in höchster
Zeitnot und hatte durch eine Fesselung einen Springer verloren. Doch Lindner dachte zu lange nach und so fiel im
39. Zug sein Blättchen. Benedikt reklamierte sofort, doch auch sein Blättchen fiel kurz darauf, da er
versäumt hatte, die Uhren abzustellen. Nach etwas Diskussion wurde von den Schiedrichtern entschieden, dass
laut FIDE-Regeln die Reklamation der Zeitüberschreitung die Partie gewinnt. So war der Punkt und auch der
Mannschaftskampf auf unserer Seite gelandet.
Die letzten beiden Partien hatten nur noch kosmetischen Wert. Schmid konnte zunächst einen Bauern
erobern. Dann gab sein Gegner Krenz im Endspiel seinen Springer für Gegenchancen. Michael opferte diesen
zurück, um einen Bauern bis aufs Zielfeld zu bringen, was Krenz dazu nötigte, den Turm herzugeben.
Seine vier Bauern hatten letztendlich gegen Schmids Turm keine Chance mehr. Den Reigen beschloss Mikliaeva,
die einige Bauern erobern konnte, doch die Verwertung gestaltete sich im Damenendspiel wegen ständiger
Schachgebote von Schmitz als schwierig. Trotzdem drang Darja am Ende durch. Somit war er Sieg letztendlich
ungefährdet.
Runde 2
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Im Vergleich zum letzten Kampf ging es diesmal erstaunlich glatt, obwohl wir
die Schweinfurter stärker eingeschätzt hatten als die Neustädter, die Gegner der
Vorrunde. Während gegen Bad Neustadt doch ein wenig Dusel auf unserer Seite mitspielte, waren
die Einzelsiege jetzt weitgehend gut herausgespielt. So bot beispielsweise Thomas Fischer eine
souveräne Vorstellung. Einen zwischenzeitlichen Qualitätsverlust steckte er einfach weg und
griff unverdrossen an, wobei er seine bessere Figurenstellung zu Geltung brachte. Kolosnjaji
vergriff sich dann in der Verteidigung, schlug mit dem falschen Bauern und konnte das Matt
nicht mehr abwenden.
Corleys Gegner Markwardt wollte sich nicht von seinem Läufer trennen und handelte sich dabei
üble Bauernschwächen am Königsflügel ein. Dann warf er noch einen Springer hinterher
und musste sein Heil im Angriff suchen. Brian kam tatsächlich unter Druck, konnte dann aber seinen
König in Sicherheit bringen und dabei noch einen Angriffsläufer einsammeln. Als Markwardt sah,
dass sein Angriff verpufft war, gab er angesichts des Materialrückstands auf. Michael Schmid hatte
einen schlechten Tag erwischt und geriet nach der Eröffnung aufgrund seines schwachen Doppelbauern
unter Druck. Nach diversen Abtäuschen blieb ein Minusbauer im Turmendspiel, das Michael aber remis
halten konnte.
Lutz Müller kam nach ergebnislosem Geplänkel im Mittelspiel aufgrund seines Läuferpaares
mehr und mehr in Vorteil. Fritz 8 fand für Patzer zwar das erstaunliche Qualitätsopfer 28.Txd6, was
zunächst zwei Figuren en prise gestellt hätte, aber dieses am Brett zu finden erfordert wohl einen
Großmeister. Patzer gab auf, als der zweiter Bauernverlust unabwendbar war. Hofmann konnte nach der
Eröffnung durch ein paar taktische Finessen einen Bauern erobern und per Generalabtausch in ein
günstiges Endspiel umleiten, in dem nicht nur der Mehrbauer, sondern auch ein guter Springer gegen einen
schlechten Läufer und zwei schwache gegnerische Bauern auf der Habenseite standen. Das hübsche
Scheinopfer 34.Txb5 klärte die Lage endgültig. Damit war der Sieg mit 4½-½ bereits
in der Kiste.
Sternheimer konnte sich herauswinden, nachdem seine Springer sich auf seltsame Felder zurückziehen
mussten und Birken eine Qualität für einen Bauern und das Läuferpaar geopfert hatte. In
Zeitnot übersah Birken ein Familienschach und musste sofort aufgeben. Jahrsdörfer inszenierte
einen Generalabtausch in der Eröffnung und eroberte dann den Isolani auf d4. Letztendlich konnte er
diesen Vorteil im Turmendspiel aber nicht zum Sieg verwerten. Unseren einzigen Verlustpunkt fuhr der
junge Markus Thiem ein. Im Mittelspiel verlor er einen Bauern und hatte es mit einem schwierigen
Damenendspiel zu tun. Der entscheidende Moment war im 43. Zug. Statt auf Damentausch hätte Markus
wohl auf Dauerschach setzen sollen. Schade, da war mehr drin.
Runde 1
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