3. Mannschaft 2004/2005

Klasse: A-Klasse Haßberge/Rhön Aktuelle Tabelle Rundenplan
Saisonziel: Guter Mittelfeldplatz Aktuelle Ergebnisse Spieltermine - Übersicht
  Vorsaison
Mannschaftsführer:  , 97633 Trappstadt, Tel.: 09765/280

Spielberichte nach Runden:  1  2  3  4  5  6  7  8  9

Stammspieler

Die Reihenfolge richtet sich nach dem Platz auf der Mannschaftsmeldeliste. Die persönlichen Ergebnisse berücksichtigen keine kampflosen Punkte.

Spieler/in DWZ Ergebnis
Müller Gerhard 1823 1/1
Burzler Annette 1661 1½/2
Günsch Hans-Georg 1768 4/6
Döpfner Volker 1594 1/2
Weikert Benedikt 1580 ½/1
Müller Jürgen 1623 1/1
Hutzler Stefan 1381 2/8
Lochner Michael 1473 2/6
Zolker Michael 1446 3½/8
Ebner Simon 1365 0/1
Griebak Manuel 1292 6/8
Gerstner Christian 1359 5½/7
Kuhn Marco 1408 ½/2
Härter Helmuth 1212 3/7

Ersatzspieler

Spieler/in DWZ Ergebnis
Müller Maximilian 1032 1/1
Griebak Marc 763 0/0

Spielberichte

Runde 9

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10.04. Array  
Brett Name Vorname Ergebnis Name Vorname Ergebnis Partie
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1 Burzler Annette ½ Hamelmann Klaus ½ Nachspielen
2 Günsch Hans-Georg 1 Eisenmann Martin 0 Nachspielen
3 Döpfner Volker ½ Asselborn Paul ½ Nachspielen
4 Hutzler Stefan 1 Schmid Wolfgang 0 Nachspielen
5 Lochner Michael 1 Tagunov Waldemar 0 Nachspielen
6 Zolker Michael 1 Schnellbach Leopold 0 Nachspielen
7 Griebak Manuel 1 Stein Marco 0 Nachspielen
8 Härter Helmuth 1 KL (unbesetzt)   0 KL kampflos

Man merkte der Mannschaft heute förmlich an, dass sie die Chance auf den Vizetitel wahrnehmen wollte. Da Bergrheinfeld in Maßbach patzte, hätte zwar ein einfacher 4½-Punkte-Sieg genügt, aber das konnte man ja nicht ahnen. Ob der zweite Platz für einen Aufstieg reicht, hängt noch von den oberen Ligen ab, doch derzeit sieht alles danach aus.

Wildflecken trat nur zu siebt an, so dass ein Punkt von vorneherein an uns ging. In einer halbstündigen Kurzpartie besiegte Griebak seinen Gegner, dessen Fehler in der Eröffnung er gnadenlos mit einem Königsangriff ausnutzte. Zolker und Hutzler gewannen schon in der Eröffnung eine Figur. Döpfner konnte mit der Spielweise seines Gegners nichts anzufangen und remisierte kurze Zeit später, nachdem die Partie durch Abtäusche verflachte. Damit war der Sieg schon zum Greifen nah. Doch es war wichtig, hoch zu gewinnen, da ein Brettpunkt auf Bergrheinfeld aufzuholen war.

Weil der Gegner von Lochner die Entwicklung vernachlässigt hatte, gewann dieser die Übermacht im Zentrum und lockerte mit einem Bauernsturm die gegnerische Königsdeckung. Dann patzte Tagunov. Er hätte die anschließende Mattdrohung nur noch unter erheblichem Materialverlust abwenden können und gab auf. Zolker hatte nach dem Figurengewinn in der Zwischenzeit eine Qualität zurückverloren, machte dann aber mit einem Königsangriff und einem schönen Läuferopfer auf g6 alles klar. Auch Günsch hatte mit einem konsequenten Angriff auf den wunden Punkt f7 einen Läufer erobert. Das Spiel zog sich noch einige Züge hin und nach dem weiteren Verlust zweier Bauern gab Eisenmann auf. Hutzler verwertete dann seine Mehrfigur ohne Probleme. Burzler remisierte die letzte noch laufende Partie, da diese sehr nach einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern roch.

Runde 8

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13.03. SC Bergrheinfeld II SC 1957 Bad Königshofen III  
Brett Name Vorname Ergebnis Name Vorname Ergebnis Partie
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1 Höhn André ½ Günsch Hans-Georg ½ Nachspielen
2 Weis Johannes 1 Hutzler Stefan 0 Nachspielen
3 Drescher Frank ½ Lochner Michael ½ Nachspielen
4 Höhn Dieter 1 Zolker Michael 0 Nachspielen
5 Engelbrecht Arno 0 Griebak Manuel 1 Nachspielen
6 Pfennig Joachim 0 Gerstner Christian 1 Nachspielen
7 Köhler Bernhard ½ Härter Helmuth ½ Nachspielen
8 Lachmann Christian 0 Müller Maximilian 1 Nachspielen

Ersatzgeschwächt gegen den Tabellenzweiten anzutreten bedeutet im allgemeinen, sich nicht viele Chancen auszurechnen. So hatte keiner gedacht, dass wir dort etwas reißen könnten. Aber auch Bergrheinfeld war nicht in Bestbesetzung angetreten, und so holten wir einen knappen Sieg heraus. Mit gemischten Gefühlen ging es schon los. Einerseits konnte Maximilian Müller bald eine Qualität ergattern, doch an anderen Brettern sah es eher gegen uns aus. Härter remisierte nach nur 19 Zügen, aber Zolker verlor seine Partie recht schnell, nachdem er eine Kombination übersah, die ihn einen Springer kostete. Maximilian, mit dem im Vorfeld niemand gerechnet hatte, glich daraufhin aus, als sein Gegner zwei weitere Figuren einstellte.

Hutzler fasste nach der Eröffnung den falschen Plan, geriet am Damenflügel unter Druck und verlor dabei eine Figur. Sein Gegner erzwang konsequent Abtäusche, bis ein verlorenes Endspiel auf dem Brett stand. Wieder waren wir mit 2½-1½ im Rückstand. Die Aufholjagd begann an den hinteren Brettern. Gerstner glich aus. Bei einer Abtauschsequenz war eine Mehrfigur für ihn übrig geblieben. Doch dann verlor er zwei Leichtfiguren für einen Turm und mit nur einer Qualität gegen einen Bauern musste er sich noch im Endspiel quälen. Schließlich konnte er seine Mehrbauern am Damenflügel verwerten.

Günsch war lange im Vorteil, doch aufgrund der ungleichen Läufer konnte er aus den beiden hässlichen gegnerischen Doppelbauern keinen Profit schlagen. Nachdem er etwas mit dem unausweichlichen Ergebnis haderte, willigte er doch ins Remis ein. Die Partie von Lochner hätte eigentlich gewonnen werden müssen. Michael brachte einen Mehrläufer gegen zwei Bauern ins Endspiel und verpasste zwei Gewinnwege mit 41.Kf4 und 43.hxg5, musste dann aber zusehen, wie einer nach dem andern von seinen Bauern verspeist wurde. So wurde nur ein Remis draus.

Beim Stand von 3½-3½ kam alles auf Manuel Griebak an, der schon die gesamte Saison glänzend aufspielt. Zunächst sah alles ganz gut für ihn aus, da er einen verbundenen und zentralisierten Freibauern hatte. Manuel lies den gegnerischen König in seine Stellung einbrechen, verlor den wichtigen Randbauern und musste seinen Springer gegen den einziehenden Bauern opfern. Es sah dann alles nach einen Sieg für Bergrheinfeld aus. Doch Manuel kämpfte weiter und fand dann doch noch den Gewinnweg, indem er seine verbundenen Freibauern so vorrückte, dass ein Einzug zur Dame sicher war. Das Schlusswort von Manuel zu seinem Gegner war: »Ich würde aufgeben. Egal, was Sie ziehen, ich bekomm' meine Dame eh!« Engelbrecht sah's ein und der Mannschaftssieg war unser.

Runde 7

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20.02. SC 1957 Bad Königshofen III SC Maßbach II  
Brett Name Vorname Ergebnis Name Vorname Ergebnis Partie
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1 Günsch Hans-Georg ½ Reichert Josef ½ Nachspielen
2 Müller Jürgen 1 Klarmann Peter 0 Nachspielen
3 Hutzler Stefan 0 Endriß Kurt 1 Nachspielen
4 Lochner Michael 0 Hofmann Stefan 1 Nachspielen
5 Zolker Michael 0 Schlotter Sebastian 1 Nachspielen
6 Griebak Manuel 0 Schlotter Fabian 1 Nachspielen
7 Gerstner Christian 1 Göllnitz Andreas 0 Nachspielen
8 Härter Helmuth 0 Frank Christopher 1 Nachspielen

Eigentlich gingen wir als Favoriten in diesen Mannschaftskampf. Hierfür sprachen sowohl der Tabellenplatz als auch die DWZ-Zahlen. Doch leider konnten wir dieser Favoritenrolle nicht gerecht werden. Zolker patzte bereits in der Eröffnung und ließ ein klassisches Springerschach auf c7 mit Turmverlust zu. Die Partie zog sich noch ein paar Züge hin, aber als klar wurde, dass Schlotter den Springer retten kann, gab Michael auf. Gerstner gewann wieder einmal durch einen überzeugend vorgetragenen, klassischen Opferangriff. Mit einem Springeropfer und dann dem vorgerückten h-Bauern setzte er den Dosenöffner an und ließ dem Gegner keine Chance. Doch dieser Sieg blieb ein Strohfeuer, denn die nächsten drei Partien wurden in kurzer Folge verloren. Griebak hatte einen vielversprechenden Opferangriff gestartet, doch sein Gegner verteidigte gut und schließlich hatte Manuel zuviel Material geopfert und seine Entwicklung vernachlässigt. Nach dem erzwungenen Damentausch gewann Schlotter endgültig die Oberhand.

Härter wollte in die siebte Reihe eindringen, doch behandelte er dies falsch und verlor einen Turm. Zwar konnte durch einen Fehler des Gegners ein Läufer zurückgewonnen werden, aber dafür war der Damentausch erzwungen und die verbliebene Mehrqualität reichte im Endspiel zum Gewinn für Frank. Auch Hutzler hatte im Mittelspiel nacheinander zwei Bauern verloren. Dieser Nachteil blieb ihm bis ins Bauernendspiel, was den Verlust bedeutete. So stand es bereits 1-4 für Maßbach. Günsch, der nur leicht schlechter stand, nahm daraufhin entmutigt ein remis an und so war dieser Kampf verloren. Der schöne Gewinn von Müller half also auch nicht mehr. Er hatte sich beim Angriff auf den gegnerischen König zwei Bauern geschnappt und verwertete diese dann im Endspiel. Als letzter ließ sich Lochner noch mattsetzen, nachdem mit einem perspektivlosen Springeropfer auf f7 in Materialnachteil geriet.

Runde 6

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In dieser Runde war unser Team spielfrei.

Runde 5

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23.01. TSV Bad Kissingen II SC 1957 Bad Königshofen III  
Brett Name Vorname Ergebnis Name Vorname Ergebnis Partie
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1 Grasmik Waldemar 0 Müller Gerhard 1 Nachspielen
2 Dr. Arneth Reinhold 0 Burzler Annette 1 Nachspielen
3 Karch Reinhard 0 Günsch Hans-Georg 1 fehlt
4 Bünner Manfred 1 Hutzler Stefan 0 Nachspielen
5 Fehr Wolfgang 1 Zolker Michael 0 Nachspielen
6 Winzig Gerda 0 Griebak Manuel 1 Nachspielen
7 Wilde Mirko 1 Gerstner Christian 0 fehlt
8 Wilde Jonas 0 Härter Helmuth 1 Nachspielen

Diesmal konnten wir endlich in unserer derzeitigen Bestbesetzung antreten. Doch davon merkte man zunächst nichts, der Mannschaftskampf blieb lange Zeit ausgeglichen. Den ersten Punkt für uns holte Günsch, der mit seinem Gegner keine Mühe hatte. Aber gleich darauf verlor Gerstner. Er war wohl nicht richtig bei der Sache, da er noch einen Folgetermin um 16 Uhr hatte. Erst als Härter den zweiten Punkt gegen den jungen Jonas Wilde holte, schienen wir in Vorteil zu kommen. Fehr glich abermals für Bad Kissingen aus. Zolker konnte den Angriff auf seinen König zwar abwehren, doch in der nachfolgenden Abwicklung verlor er einen Turm. Nachdem sein gefährlicher Freibauer abgefangen wurde, der gegnerische sich aber als unaufhaltsam erwies, gab er auf.

Zu diesem Zeitpunkt standen Müller, Griebak und Hutzler überlegen, so dass alles nach einem sicheren Sieg aussah. Müller gewann einen Läufer, musste dann aber aufgrund des Gegenangriffs eine Königswanderung quer über das gesamte Brett antreten. Der König konnte flüchten und fast noch beim eigenen Angriff mitwirken. So entschied schließlich das Eindringen auf der siebten Reihe für Müller. In Hutzlers Partie ging es drunter und drüber. Zuerst gewann er einen Qualität, aber in den anschließenden Verwicklungen fand er nicht die richtige Verteidigung und stand plötzlich mit einer Figur im Minus da. Durch einen Fehler des Gegners gewann er diese zurück und es entstand ein Turmendspiel mit einem Minusbauern, das eventuell noch remis zu halten gewesen wäre. Aber dann ließ sich Stefan König und Turm »aufspießen« und auch der halbe Punkt war verloren.

Dadurch wurde es noch einmal spannend, da nun alles auf Annette ankam, denn auch Manuel holte seinen Punkt. Er hatte Bauern um Bauern und dann auch einen Springer eingesammelt. Zu Schluss hatte er einige Gelegenheiten, schneller Matt zu setzen, verpasst, doch angesichts seiner drückenden Überlegenheit war dies kein Beinbruch. Annette hatte durch ihren Königsangriff einen Läufer erobert, doch die Zeit wurde für beide knapp. Das Eindringen ihrer Dame veranlasste den Gegner dann doch zum aufgeben. Mal sehen, ob der jetzt eroberte zweite Tabellenplatz bis zum Saisonende verteidigt werden kann.

Runde 4

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19.12. SC 1957 Bad Königshofen III SV Römershag  
Brett Name Vorname Ergebnis Name Vorname Ergebnis Partie
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1 Günsch Hans-Georg 0 Kahraß Gunter 1 Nachspielen
2 Hutzler Stefan 0 Bengart Waldemar 1 Nachspielen
3 Lochner Michael 0 Sommer Harald 1 Nachspielen
4 Zolker Michael 1 Hehn Markus 0 Nachspielen
5 Griebak Manuel 1 Saam Michael 0 Nachspielen
6 Gerstner Christian 1 Schäfer Waldemar 0 Nachspielen
7 Kuhn Marco 0 Meinhard Jörg 1 Nachspielen
8 Härter Helmuth 1 Freund Arnold 0 Nachspielen

Das war diesmal ein äußerst nervenaufreibender Kampf. Zunächst kam Michael Lochner zu spät, da sein Auto zum zweitenmal in dieser Saison streikte. Nach nur neun Zügen wurde Hutzler Opfer eines klassischen Falles von Schachblindheit und stellte seine Dame ein. Gerstner, der wie immer ohne Rücksicht auf Verluste den gegnerischen König angriff, fuhr erst einmal wieder heim nach Trappstadt, um für die E-Jugend des dortigen Fußballvereines den Nikolaus zu spielen. Lochner konnte nach der Autopanne keinen klaren Gedanken mehr fassen und verlor sein Spiel recht schnell. So stand es 2-0 für Römershag. Der Sieg war in weite Ferne gerückt.

Zolker hatte schon in der Eröffnung eine Figur gewonnen, verpasste dann den schnellen Sieg mit Td7, bekam die Partie dennoch souverän nach Hause. Griebak stand zunächst unter schwerem Beschuss, konnte sich aber für die Minusfigur etliche Bauern schnappen und einen davon gefährlich nahe ans Umwandlungsfeld bringen. Das zwang den Gegner, eine Figur zurück zu opfern, wonach aber die Bauernmehrheit von Manuel den Ausschlag gab. Mit dem 2-2 Ausgleich sah es wieder rosiger aus. Doch Härter und Kuhn standen an den hinteren Brettern unter Druck. Dann übersah Günsch am ersten Brett ein temporäres Damenopfer mit anschließender Springergabel, verlor damit eine Figur und musste aufgeben. Gerstner kam nach knapp 45 Minuten zurück und schaukelte seine Partie nach Hause, obwohl er dem Gegner Chancen auf ein Dauerschach ließ, was dieser aber nicht nutzte.

Jetzt stand es 3-3 und die beiden hinteren Bretter mussten entscheiden. Helmut Härter hatte den gegnerischen Angriff abgewehrt und dabei sogar eine Figur erobern können. Er umging dann auch noch alle bleibenden kombinatorischen Fallstricke und schaffte einen glänzenden Sieg. Auch Kuhn war einem zwischenzeitlich möglichen Figurenverlust nochmal entgangen, hatte sich aber in eine unbequeme Stellung zurückdrängen lassen und viel Bedenkzeit verloren. Im 30. und 31. Zug opferte sein Gegner Meinhard eine Figur, doch anstatt das Geschenk anzunehmen, inszenierte Marco ein Gegenopfer. Ein weiteres Opfer von Meinhard knackte Marcos Stellung endgültig. Seine Zeitnot tat ihren Teil dazu, so dass er sich vergriff und schließlich ein Zug vor dem Matt sein Blättchen fiel. Alles in allem hätte man in diesem Kampf, obwohl die Gegner im Schnitt ca. 100 DWZ mehr aufzuweisen hatten, sicherlich mehr erreichen können.

Runde 3

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05.12. SpVgg Hambach II SC 1957 Bad Königshofen III  
Brett Name Vorname Ergebnis Name Vorname Ergebnis Partie
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1 Karl Peter ½ Döpfner Volker ½ Nachspielen
2 Meyer Karsten 0 Hutzler Stefan 1 Nachspielen
3 Schneidmadel Georg ½ Lochner Michael ½ Nachspielen
4 Mauder Alfred ½ Zolker Michael ½ Nachspielen
5 Scheibelt Daniel 0 Griebak Manuel 1 Nachspielen
6 Markert Christian 0 Gerstner Christian 1 Nachspielen
7 Helldörfer Benedikt 1 Härter Helmuth 0 Nachspielen
8 (unbesetzt)   0 KL Griebak Marc 1 KL kampflos

Die Hambacher traten zuhause nur zu siebt an und kamen folglich nach einer Stunde in Rückstand. Zu Hutzler kam im 18. und 25. Zug der Nikolaus, der ihm einen Läufer und danach die Qualität bescherte. Dies reichte zu einem schnellen Sieg. Härter konnte sich einen Mehrbauern erkämpfen, verlor aber später den Turm und damit seine Partie. Daraufhin lehnte Döpfner ein Remis ab. Zolker dagegen bot seinem Gegner Remis an, welches angenommen wurde. Griebaks Gegner übersah im Endspiel eine Springergabel und gab daraufhin auf.

Gerstner brachte ein wunderschönes und vollkommen korrektes Läuferopfer auf h3. Dies war der Auftakt für ein für Christian typisches wildes Gemetzel. Eigentlich hatte Gerstner schon fast verloren, doch auch sein Gegner Markert fand die guten Züge nicht immer. So trieb Gerstner den weißen König ins eigene Lager und wieder zurück, wo er ihn dann doch noch überraschenderweise matt setzte. Der Mannschaftskampf war somit gewonnen. An den beiden verbliebenen Brettern ging man Remisen ein, wobei Döpfner und Lochner tendenziell schlechter standen. Döpfner hatte sich zwar mächtigen Raumvorteil verschafft, dann aber bei einem Läuferabtausch vergessen zurückzuschlagen. Insgesamt gesehen ist das Ergebnis in der Höhe wohl etwas glücklich, doch der Mannschaftssieg geht in Ordnung.

Runde 2

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21.11. SC 1957 Bad Königshofen III SK Bad Neustadt III  
Brett Name Vorname Ergebnis Name Vorname Ergebnis Partie
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1 Günsch Hans-Georg 1 Scherf Hermann 0 Nachspielen
2 Weikert Benedikt ½ Demling Kurt ½ Nachspielen
3 Hutzler Stefan 0 Filbry Lothar 1 Nachspielen
4 Lochner Michael 0 Polzer Alfred 1 Nachspielen
5 Zolker Michael 1 Steinmüller Werner 0 Nachspielen
6 Griebak Manuel 1 Graupner Stefan 0 Nachspielen
7 Gerstner Christian 1 Engelbrecht Klaus 0 Nachspielen
8 Härter Helmuth 1 KL Warmuth Felix 0 KL kampflos

Wir konnten diesmal in Bestbesetzung antreten und erwarteten einen heißen Kampf, da wir in der Vorsaison den Neustädtern die Meisterschaft vermasselten. Die Favoriten aus Bad Neustadt traten jedoch nur zu siebt an. Kurz nach Beginn erhöhte Zolker nach nur 11 Zügen auf 2-0 und die Moral der Neustädter schien am Boden. Nach etwa eineinhalb Stunden markierte Griebak das 3-0. Sein Angriff wurde nicht korrekt abgewehrt, und so blieb er bis zum Schluss in Vorteil, den er souverän vergrößerte. Auf Gerstner hatte keiner mehr einen Pfifferling gesetzt, nachdem er eine Figur für den Angriff geopfert hatte und später noch eine weitere verlor. Durch einen Fehler des Gegners gewann er aber einen Turm zurück und setzte tatsächlich noch den unsicher stehenden König Matt.

Günsch erhöhte auf 5-0 und der Mannschaftskampf war gelaufen. Sein Gegner hatte einen Läufer geopfert, doch sein Angriff wurde von Hans-Georg gut abgewehrt. Hutzler hatte den Büchsenöffner auf g2 verpasst, und gab später auf, nachdem sein Königsangriff im Sande verlaufen war. Bei einem anderen Punktestand hätte er sicher noch um das Remis gekämpft. Lochner stellte in durchaus noch spielbarer Situation seine Dame ein und damit auch das Spiel. Weikert einigte sich dann auf ein Remis. Zwar war seine Dame in die gegnerische Stellung eingebrochen, konnte dort aber keine große Wirkung erzielen. Im Endspiel hätte er zwar den besseren Läufer gehabt, doch bei der verkeilten Stellung schien dieser Vorteil gering.

Runde 1

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31.10. TV/DJK Hammelburg SC 1957 Bad Königshofen III  
Brett Name Vorname Ergebnis Name Vorname Ergebnis Partie
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1 Binder Andreas 1 Hutzler Stefan 0 Nachspielen
2 Bühner Idriz 1 Zolker Michael 0 Nachspielen
3 Schlerereth Norbert 1 Ebner Simon 0 Nachspielen
4 Schuster Friedrich 1 Griebak Manuel 0 Nachspielen
5 Uebel Peter ½ Gerstner Christian ½ Nachspielen
6 Binder Norbert ½ Kuhn Marco ½ Nachspielen
7 Wierscheim Willi ½ Härter Helmuth ½ Nachspielen
8 Metzner Siegfried 1 KL (unbesetzt)   0 KL kampflos

Wir traten schon von Haus aus erheblich ersatzgeschwächt gegen den großen Favoriten auf den Meistertitel an. Dann hatte auch noch Michael Lochner eine Autopanne, so dass ab Brett Zwei alle ein Brett nach oben rutschen mussten und das letzte Brett frei blieb. Mit einem Unentschieden oder gar einem Sieg rechnete keiner mehr. Für uns ging es dann nur noch darum, sich nicht zu blamieren. Dies gelang auch, denn alle wehrten sich ihrer Haut und an den letzten drei Brettern konnten die unseren gegen nominell stärkere Gegner noch Remisen erkämpfen. Doch vorne erwies sich die Hammelburger Übermacht als zu stark. Dort hatten die Gegner jeweils mindestens 240 DWZ-Punkte mehr auf ihrem Konto.

Man könnte aber auch sagen: Ein Kampf der verpassten Gelegenheiten, es war sogar noch mehr drin. Manuel Griebak verpasst einen Turmgewinn mit 26...Th1+, stattdessen stellt er den Turm selber ein. Aber auch sein Gegner übersieht seine Chance, dabei kam das Motiv des gefesselten Bauern auf f6 gerade drei Züge vorher erst vor. Blackout auf beiden Seiten.

Marco Kuhn nimmt das Remis just in dem Moment an, als er eine Figur gewinnen kann, nämlich mit 25...Lxd2. Der Läufer kann nicht zurückgenommen werden, wegen einer König-Turm-Gabel mit Sf3+. Der eingeschobene Damentausch könnte daran nichts ändern. Und schließlich hatte Christian Gerstner mit einer allerdings schwer zu sehenden und zu berechnenden Kombination beginnend mit 18.fxe6 die Chance, in entscheidenden Materialvorteil zu kommen. Schade! Aber selbst wenn diese drei Partien gewonnen worden wären, wären wir immer noch mit einem 3½-4½ nach Hause gefahren.

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