3. Mannschaft 2004/2005
| Klasse: | A-Klasse Haßberge/Rhön | Aktuelle Tabelle | Rundenplan |
| Saisonziel: | Guter Mittelfeldplatz | Aktuelle Ergebnisse | Spieltermine - Übersicht |
| Vorsaison | |||
| Mannschaftsführer: | , 97633 Trappstadt, Tel.: 09765/280 | ||
Spielberichte nach Runden: 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Stammspieler
Die Reihenfolge richtet sich nach dem Platz auf der Mannschaftsmeldeliste. Die persönlichen Ergebnisse berücksichtigen keine kampflosen Punkte.
| Spieler/in | DWZ | Ergebnis | |
|---|---|---|---|
| Müller | Gerhard | 1823 | 1/1 |
| Burzler | Annette | 1661 | 1½/2 |
| Günsch | Hans-Georg | 1768 | 4/6 |
| Döpfner | Volker | 1594 | 1/2 |
| Weikert | Benedikt | 1580 | ½/1 |
| Müller | Jürgen | 1623 | 1/1 |
| Hutzler | Stefan | 1381 | 2/8 |
| Lochner | Michael | 1473 | 2/6 |
| Zolker | Michael | 1446 | 3½/8 |
| Ebner | Simon | 1365 | 0/1 |
| Griebak | Manuel | 1292 | 6/8 |
| Gerstner | Christian | 1359 | 5½/7 |
| Kuhn | Marco | 1408 | ½/2 |
| Härter | Helmuth | 1212 | 3/7 |
Ersatzspieler
| Spieler/in | DWZ | Ergebnis | |
|---|---|---|---|
| Müller | Maximilian | 1032 | 1/1 |
| Griebak | Marc | 763 | 0/0 |
Spielberichte
Runde 9
| 10.04. | Array | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Brett | Name | Vorname | Ergebnis | Name | Vorname | Ergebnis | Partie |
| Download als PGN-Datei | 7 | Download als CBV-Datei | 1 | ||||
| 1 | Burzler | Annette | ½ | Hamelmann | Klaus | ½ | Nachspielen |
| 2 | Günsch | Hans-Georg | 1 | Eisenmann | Martin | 0 | Nachspielen |
| 3 | Döpfner | Volker | ½ | Asselborn | Paul | ½ | Nachspielen |
| 4 | Hutzler | Stefan | 1 | Schmid | Wolfgang | 0 | Nachspielen |
| 5 | Lochner | Michael | 1 | Tagunov | Waldemar | 0 | Nachspielen |
| 6 | Zolker | Michael | 1 | Schnellbach | Leopold | 0 | Nachspielen |
| 7 | Griebak | Manuel | 1 | Stein | Marco | 0 | Nachspielen |
| 8 | Härter | Helmuth | 1 KL | (unbesetzt) | 0 KL | kampflos | |
Man merkte der Mannschaft heute förmlich an, dass sie die Chance auf den Vizetitel
wahrnehmen wollte. Da Bergrheinfeld in Maßbach patzte, hätte zwar ein einfacher 4½-Punkte-Sieg
genügt, aber das konnte man ja nicht ahnen. Ob der zweite Platz für einen Aufstieg reicht, hängt
noch von den oberen Ligen ab, doch derzeit sieht alles danach aus.
Wildflecken trat nur zu siebt an, so dass ein Punkt von vorneherein an uns ging. In einer halbstündigen
Kurzpartie besiegte Griebak seinen Gegner, dessen Fehler in der Eröffnung er gnadenlos mit einem
Königsangriff ausnutzte. Zolker und Hutzler gewannen schon in der Eröffnung eine Figur. Döpfner
konnte mit der Spielweise seines Gegners nichts anzufangen und remisierte kurze Zeit später, nachdem die
Partie durch Abtäusche verflachte. Damit war der Sieg schon zum Greifen nah. Doch es war wichtig, hoch zu
gewinnen, da ein Brettpunkt auf Bergrheinfeld aufzuholen war.
Weil der Gegner von Lochner die Entwicklung vernachlässigt hatte, gewann dieser die Übermacht im
Zentrum und lockerte mit einem Bauernsturm die gegnerische Königsdeckung. Dann patzte Tagunov. Er hätte
die anschließende Mattdrohung nur noch unter erheblichem Materialverlust abwenden können und gab auf.
Zolker hatte nach dem Figurengewinn in der Zwischenzeit eine Qualität zurückverloren, machte dann
aber mit einem Königsangriff und einem schönen Läuferopfer auf g6 alles klar. Auch Günsch
hatte mit einem konsequenten Angriff auf den wunden Punkt f7 einen Läufer erobert. Das Spiel zog sich
noch einige Züge hin und nach dem weiteren Verlust zweier Bauern gab Eisenmann auf. Hutzler verwertete
dann seine Mehrfigur ohne Probleme. Burzler remisierte die letzte noch laufende Partie, da diese sehr nach
einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern roch.
Runde 8
| 13.03. | SC Bergrheinfeld II | SC 1957 Bad Königshofen III | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Brett | Name | Vorname | Ergebnis | Name | Vorname | Ergebnis | Partie |
| Download als PGN-Datei | 3½ | Download als CBV-Datei | 4½ | ||||
| 1 | Höhn | André | ½ | Günsch | Hans-Georg | ½ | Nachspielen |
| 2 | Weis | Johannes | 1 | Hutzler | Stefan | 0 | Nachspielen |
| 3 | Drescher | Frank | ½ | Lochner | Michael | ½ | Nachspielen |
| 4 | Höhn | Dieter | 1 | Zolker | Michael | 0 | Nachspielen |
| 5 | Engelbrecht | Arno | 0 | Griebak | Manuel | 1 | Nachspielen |
| 6 | Pfennig | Joachim | 0 | Gerstner | Christian | 1 | Nachspielen |
| 7 | Köhler | Bernhard | ½ | Härter | Helmuth | ½ | Nachspielen |
| 8 | Lachmann | Christian | 0 | Müller | Maximilian | 1 | Nachspielen |
Ersatzgeschwächt gegen den Tabellenzweiten anzutreten bedeutet im allgemeinen,
sich nicht viele Chancen auszurechnen. So hatte keiner gedacht, dass wir dort etwas reißen
könnten. Aber auch Bergrheinfeld war nicht in Bestbesetzung angetreten, und so holten wir
einen knappen Sieg heraus. Mit gemischten Gefühlen ging es schon los. Einerseits konnte
Maximilian Müller bald eine Qualität ergattern, doch an anderen Brettern sah es eher gegen uns aus.
Härter remisierte nach nur 19 Zügen, aber Zolker verlor seine Partie recht schnell,
nachdem er eine Kombination übersah, die ihn einen Springer kostete. Maximilian, mit dem im Vorfeld
niemand gerechnet hatte, glich daraufhin aus, als sein Gegner zwei weitere Figuren einstellte.
Hutzler fasste nach der Eröffnung den falschen Plan, geriet am Damenflügel unter Druck und verlor
dabei eine Figur. Sein Gegner erzwang konsequent Abtäusche, bis ein verlorenes Endspiel auf dem Brett
stand. Wieder waren wir mit 2½-1½ im Rückstand. Die Aufholjagd begann an den
hinteren Brettern. Gerstner glich aus. Bei einer Abtauschsequenz war eine Mehrfigur für ihn
übrig geblieben. Doch dann verlor er zwei Leichtfiguren für einen Turm und mit nur einer
Qualität gegen einen Bauern musste er sich noch im Endspiel quälen. Schließlich konnte er
seine Mehrbauern am Damenflügel verwerten.
Günsch war lange im Vorteil, doch aufgrund der ungleichen Läufer konnte er aus den beiden
hässlichen gegnerischen Doppelbauern keinen Profit schlagen. Nachdem er etwas mit dem unausweichlichen
Ergebnis haderte, willigte er doch ins Remis ein. Die Partie von Lochner hätte eigentlich gewonnen werden
müssen. Michael brachte einen Mehrläufer gegen zwei Bauern ins Endspiel und verpasste zwei
Gewinnwege mit 41.Kf4 und 43.hxg5, musste dann aber zusehen, wie einer nach dem andern von seinen Bauern
verspeist wurde. So wurde nur ein Remis draus.
Beim Stand von 3½-3½ kam alles auf Manuel Griebak an, der schon die gesamte Saison glänzend
aufspielt. Zunächst sah alles ganz gut für ihn aus, da er einen verbundenen und zentralisierten
Freibauern hatte. Manuel lies den gegnerischen König in seine Stellung einbrechen, verlor den
wichtigen Randbauern und musste seinen Springer gegen den einziehenden Bauern opfern. Es sah dann alles
nach einen Sieg für Bergrheinfeld aus. Doch Manuel kämpfte weiter und fand dann doch noch den
Gewinnweg, indem er seine verbundenen Freibauern so vorrückte, dass ein Einzug zur Dame sicher war.
Das Schlusswort von Manuel zu seinem Gegner war: »Ich würde aufgeben. Egal, was Sie ziehen,
ich bekomm' meine Dame eh!« Engelbrecht sah's ein und der Mannschaftssieg war unser.
Runde 7
| 20.02. | SC 1957 Bad Königshofen III | SC Maßbach II | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Brett | Name | Vorname | Ergebnis | Name | Vorname | Ergebnis | Partie |
| Download als PGN-Datei | 2½ | Download als CBV-Datei | 5½ | ||||
| 1 | Günsch | Hans-Georg | ½ | Reichert | Josef | ½ | Nachspielen |
| 2 | Müller | Jürgen | 1 | Klarmann | Peter | 0 | Nachspielen |
| 3 | Hutzler | Stefan | 0 | Endriß | Kurt | 1 | Nachspielen |
| 4 | Lochner | Michael | 0 | Hofmann | Stefan | 1 | Nachspielen |
| 5 | Zolker | Michael | 0 | Schlotter | Sebastian | 1 | Nachspielen |
| 6 | Griebak | Manuel | 0 | Schlotter | Fabian | 1 | Nachspielen |
| 7 | Gerstner | Christian | 1 | Göllnitz | Andreas | 0 | Nachspielen |
| 8 | Härter | Helmuth | 0 | Frank | Christopher | 1 | Nachspielen |
Eigentlich gingen wir als Favoriten in diesen Mannschaftskampf. Hierfür sprachen sowohl
der Tabellenplatz als auch die DWZ-Zahlen. Doch leider konnten wir dieser Favoritenrolle nicht gerecht
werden. Zolker patzte bereits in der Eröffnung und ließ ein klassisches Springerschach auf c7 mit
Turmverlust zu. Die Partie zog sich noch ein paar Züge hin, aber als klar wurde, dass Schlotter den Springer
retten kann, gab Michael auf. Gerstner gewann wieder einmal durch einen überzeugend vorgetragenen,
klassischen Opferangriff. Mit einem Springeropfer und dann dem vorgerückten h-Bauern setzte er den
Dosenöffner an und ließ dem Gegner keine Chance. Doch dieser Sieg blieb ein Strohfeuer, denn die
nächsten drei Partien wurden in kurzer Folge verloren. Griebak hatte einen vielversprechenden Opferangriff
gestartet, doch sein Gegner verteidigte gut und schließlich hatte Manuel zuviel Material geopfert und seine
Entwicklung vernachlässigt. Nach dem erzwungenen Damentausch gewann Schlotter endgültig die
Oberhand.
Härter wollte in die siebte Reihe eindringen, doch behandelte er dies falsch und verlor einen Turm. Zwar
konnte durch einen Fehler des Gegners ein Läufer zurückgewonnen werden, aber dafür war der
Damentausch erzwungen und die verbliebene Mehrqualität reichte im Endspiel zum Gewinn für Frank.
Auch Hutzler hatte im Mittelspiel nacheinander zwei Bauern verloren. Dieser Nachteil blieb ihm bis ins
Bauernendspiel, was den Verlust bedeutete. So stand es bereits 1-4 für Maßbach. Günsch, der
nur leicht schlechter stand, nahm daraufhin entmutigt ein remis an und so war dieser Kampf verloren. Der
schöne Gewinn von Müller half also auch nicht mehr. Er hatte sich beim Angriff auf den gegnerischen
König zwei Bauern geschnappt und verwertete diese dann im Endspiel. Als letzter ließ sich Lochner noch
mattsetzen, nachdem mit einem perspektivlosen Springeropfer auf f7 in Materialnachteil geriet.
Runde 6
In dieser Runde war unser Team spielfrei.
Runde 5
| 23.01. | TSV Bad Kissingen II | SC 1957 Bad Königshofen III | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Brett | Name | Vorname | Ergebnis | Name | Vorname | Ergebnis | Partie |
| Download als PGN-Datei | 3 | Download als CBV-Datei | 5 | ||||
| 1 | Grasmik | Waldemar | 0 | Müller | Gerhard | 1 | Nachspielen |
| 2 | Dr. Arneth | Reinhold | 0 | Burzler | Annette | 1 | Nachspielen |
| 3 | Karch | Reinhard | 0 | Günsch | Hans-Georg | 1 | fehlt |
| 4 | Bünner | Manfred | 1 | Hutzler | Stefan | 0 | Nachspielen |
| 5 | Fehr | Wolfgang | 1 | Zolker | Michael | 0 | Nachspielen |
| 6 | Winzig | Gerda | 0 | Griebak | Manuel | 1 | Nachspielen |
| 7 | Wilde | Mirko | 1 | Gerstner | Christian | 0 | fehlt |
| 8 | Wilde | Jonas | 0 | Härter | Helmuth | 1 | Nachspielen |
Diesmal konnten wir endlich in unserer derzeitigen Bestbesetzung antreten. Doch
davon merkte man zunächst nichts, der Mannschaftskampf blieb lange Zeit ausgeglichen. Den
ersten Punkt für uns holte Günsch, der mit seinem Gegner keine Mühe hatte. Aber
gleich darauf verlor Gerstner. Er war wohl nicht richtig bei der Sache, da er noch einen
Folgetermin um 16 Uhr hatte. Erst als Härter den zweiten Punkt gegen den jungen Jonas Wilde
holte, schienen wir in Vorteil zu kommen. Fehr glich abermals für Bad Kissingen aus. Zolker
konnte den Angriff auf seinen König zwar abwehren, doch in der nachfolgenden Abwicklung verlor
er einen Turm. Nachdem sein gefährlicher Freibauer abgefangen wurde, der gegnerische sich
aber als unaufhaltsam erwies, gab er auf.
Zu diesem Zeitpunkt standen Müller, Griebak und Hutzler überlegen, so dass alles nach
einem sicheren Sieg aussah. Müller gewann einen Läufer, musste dann aber aufgrund des
Gegenangriffs eine Königswanderung quer über das gesamte Brett antreten. Der König
konnte flüchten und fast noch beim eigenen Angriff mitwirken. So entschied schließlich
das Eindringen auf der siebten Reihe für Müller. In Hutzlers Partie ging es drunter und
drüber. Zuerst gewann er einen Qualität, aber in den anschließenden Verwicklungen
fand er nicht die richtige Verteidigung und stand plötzlich mit einer Figur im Minus da. Durch
einen Fehler des Gegners gewann er diese zurück und es entstand ein Turmendspiel mit einem
Minusbauern, das eventuell noch remis zu halten gewesen wäre. Aber dann ließ sich Stefan
König und Turm »aufspießen« und auch der halbe Punkt war verloren.
Dadurch wurde es noch einmal spannend, da nun alles auf Annette ankam, denn auch Manuel holte
seinen Punkt. Er hatte Bauern um Bauern und dann auch einen Springer eingesammelt. Zu Schluss
hatte er einige Gelegenheiten, schneller Matt zu setzen, verpasst, doch angesichts seiner
drückenden Überlegenheit war dies kein Beinbruch. Annette hatte durch ihren
Königsangriff einen Läufer erobert, doch die Zeit wurde für beide knapp. Das
Eindringen ihrer Dame veranlasste den Gegner dann doch zum aufgeben. Mal sehen, ob der jetzt
eroberte zweite Tabellenplatz bis zum Saisonende verteidigt werden kann.
Runde 4
| 19.12. | SC 1957 Bad Königshofen III | SV Römershag | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Brett | Name | Vorname | Ergebnis | Name | Vorname | Ergebnis | Partie |
| Download als PGN-Datei | 4 | Download als CBV-Datei | 4 | ||||
| 1 | Günsch | Hans-Georg | 0 | Kahraß | Gunter | 1 | Nachspielen |
| 2 | Hutzler | Stefan | 0 | Bengart | Waldemar | 1 | Nachspielen |
| 3 | Lochner | Michael | 0 | Sommer | Harald | 1 | Nachspielen |
| 4 | Zolker | Michael | 1 | Hehn | Markus | 0 | Nachspielen |
| 5 | Griebak | Manuel | 1 | Saam | Michael | 0 | Nachspielen |
| 6 | Gerstner | Christian | 1 | Schäfer | Waldemar | 0 | Nachspielen |
| 7 | Kuhn | Marco | 0 | Meinhard | Jörg | 1 | Nachspielen |
| 8 | Härter | Helmuth | 1 | Freund | Arnold | 0 | Nachspielen |
Das war diesmal ein äußerst nervenaufreibender Kampf. Zunächst kam
Michael Lochner zu spät, da sein Auto zum zweitenmal in dieser Saison streikte. Nach nur neun
Zügen wurde Hutzler Opfer eines klassischen Falles von Schachblindheit und stellte seine Dame
ein. Gerstner, der wie immer ohne Rücksicht auf Verluste den gegnerischen König angriff,
fuhr erst einmal wieder heim nach Trappstadt, um für die E-Jugend des dortigen
Fußballvereines den Nikolaus zu spielen. Lochner konnte nach der Autopanne keinen klaren
Gedanken mehr fassen und verlor sein Spiel recht schnell. So stand es 2-0 für Römershag.
Der Sieg war in weite Ferne gerückt.
Zolker hatte schon in der Eröffnung eine Figur gewonnen, verpasste dann den schnellen Sieg mit
Td7, bekam die Partie dennoch souverän nach Hause. Griebak stand zunächst unter schwerem
Beschuss, konnte sich aber für die Minusfigur etliche Bauern schnappen und einen davon
gefährlich nahe ans Umwandlungsfeld bringen. Das zwang den Gegner, eine Figur zurück zu
opfern, wonach aber die Bauernmehrheit von Manuel den Ausschlag gab. Mit dem 2-2 Ausgleich sah es
wieder rosiger aus. Doch Härter und Kuhn standen an den hinteren Brettern unter Druck. Dann
übersah Günsch am ersten Brett ein temporäres Damenopfer mit anschließender
Springergabel, verlor damit eine Figur und musste aufgeben. Gerstner kam nach knapp 45 Minuten
zurück und schaukelte seine Partie nach Hause, obwohl er dem Gegner Chancen auf ein Dauerschach
ließ, was dieser aber nicht nutzte.
Jetzt stand es 3-3 und die beiden hinteren Bretter mussten entscheiden. Helmut Härter hatte den
gegnerischen Angriff abgewehrt und dabei sogar eine Figur erobern können. Er umging dann auch
noch alle bleibenden kombinatorischen Fallstricke und schaffte einen glänzenden Sieg. Auch Kuhn
war einem zwischenzeitlich möglichen Figurenverlust nochmal entgangen, hatte sich aber in eine
unbequeme Stellung zurückdrängen lassen und viel Bedenkzeit verloren. Im 30. und 31. Zug
opferte sein Gegner Meinhard eine Figur, doch anstatt das Geschenk anzunehmen, inszenierte Marco ein
Gegenopfer. Ein weiteres Opfer von Meinhard knackte Marcos Stellung endgültig. Seine Zeitnot tat
ihren Teil dazu, so dass er sich vergriff und schließlich ein Zug vor dem Matt sein
Blättchen fiel. Alles in allem hätte man in diesem Kampf, obwohl die Gegner im Schnitt
ca. 100 DWZ mehr aufzuweisen hatten, sicherlich mehr erreichen können.
Runde 3
| 05.12. | SpVgg Hambach II | SC 1957 Bad Königshofen III | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Brett | Name | Vorname | Ergebnis | Name | Vorname | Ergebnis | Partie |
| Download als PGN-Datei | 2½ | Download als CBV-Datei | 5½ | ||||
| 1 | Karl | Peter | ½ | Döpfner | Volker | ½ | Nachspielen |
| 2 | Meyer | Karsten | 0 | Hutzler | Stefan | 1 | Nachspielen |
| 3 | Schneidmadel | Georg | ½ | Lochner | Michael | ½ | Nachspielen |
| 4 | Mauder | Alfred | ½ | Zolker | Michael | ½ | Nachspielen |
| 5 | Scheibelt | Daniel | 0 | Griebak | Manuel | 1 | Nachspielen |
| 6 | Markert | Christian | 0 | Gerstner | Christian | 1 | Nachspielen |
| 7 | Helldörfer | Benedikt | 1 | Härter | Helmuth | 0 | Nachspielen |
| 8 | (unbesetzt) | 0 KL | Griebak | Marc | 1 KL | kampflos | |
Die Hambacher traten zuhause nur zu siebt an und kamen folglich nach einer
Stunde in Rückstand. Zu Hutzler kam im 18. und 25. Zug der Nikolaus, der ihm einen
Läufer und danach die Qualität bescherte. Dies reichte zu einem schnellen Sieg.
Härter konnte sich einen Mehrbauern erkämpfen, verlor aber später den Turm und damit
seine Partie. Daraufhin lehnte Döpfner ein Remis ab. Zolker dagegen bot seinem Gegner Remis
an, welches angenommen wurde. Griebaks Gegner übersah im Endspiel eine Springergabel und gab
daraufhin auf.
Gerstner brachte ein wunderschönes und vollkommen korrektes Läuferopfer auf h3. Dies war
der Auftakt für ein für Christian typisches wildes Gemetzel. Eigentlich hatte Gerstner
schon fast verloren, doch auch sein Gegner Markert fand die guten Züge nicht immer. So trieb
Gerstner den weißen König ins eigene Lager und wieder zurück, wo er ihn dann doch
noch überraschenderweise matt setzte. Der Mannschaftskampf war somit gewonnen. An den beiden
verbliebenen Brettern ging man Remisen ein, wobei Döpfner und Lochner tendenziell schlechter
standen. Döpfner hatte sich zwar mächtigen Raumvorteil verschafft, dann aber bei einem
Läuferabtausch vergessen zurückzuschlagen. Insgesamt gesehen ist das Ergebnis in der
Höhe wohl etwas glücklich, doch der Mannschaftssieg geht in Ordnung.
Runde 2
| 21.11. | SC 1957 Bad Königshofen III | SK Bad Neustadt III | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Brett | Name | Vorname | Ergebnis | Name | Vorname | Ergebnis | Partie |
| Download als PGN-Datei | 5½ | Download als CBV-Datei | 2½ | ||||
| 1 | Günsch | Hans-Georg | 1 | Scherf | Hermann | 0 | Nachspielen |
| 2 | Weikert | Benedikt | ½ | Demling | Kurt | ½ | Nachspielen |
| 3 | Hutzler | Stefan | 0 | Filbry | Lothar | 1 | Nachspielen |
| 4 | Lochner | Michael | 0 | Polzer | Alfred | 1 | Nachspielen |
| 5 | Zolker | Michael | 1 | Steinmüller | Werner | 0 | Nachspielen |
| 6 | Griebak | Manuel | 1 | Graupner | Stefan | 0 | Nachspielen |
| 7 | Gerstner | Christian | 1 | Engelbrecht | Klaus | 0 | Nachspielen |
| 8 | Härter | Helmuth | 1 KL | Warmuth | Felix | 0 KL | kampflos |
Wir konnten diesmal in Bestbesetzung antreten und erwarteten einen heißen Kampf,
da wir in der Vorsaison den Neustädtern die Meisterschaft vermasselten. Die Favoriten aus Bad
Neustadt traten jedoch nur zu siebt an. Kurz nach Beginn erhöhte Zolker nach nur 11 Zügen
auf 2-0 und die Moral der Neustädter schien am Boden. Nach etwa eineinhalb Stunden markierte
Griebak das 3-0. Sein Angriff wurde nicht korrekt abgewehrt, und so blieb er bis zum Schluss in
Vorteil, den er souverän vergrößerte. Auf Gerstner hatte keiner mehr einen Pfifferling
gesetzt, nachdem er eine Figur für den Angriff geopfert hatte und später noch eine weitere
verlor. Durch einen Fehler des Gegners gewann er aber einen Turm zurück und setzte
tatsächlich noch den unsicher stehenden König Matt.
Günsch erhöhte auf 5-0 und der Mannschaftskampf war gelaufen. Sein Gegner hatte einen
Läufer geopfert, doch sein Angriff wurde von Hans-Georg gut abgewehrt. Hutzler hatte den
Büchsenöffner auf g2 verpasst, und gab später auf, nachdem sein Königsangriff im
Sande verlaufen war. Bei einem anderen Punktestand hätte er sicher noch um das Remis
gekämpft. Lochner stellte in durchaus noch spielbarer Situation seine Dame ein und damit auch das
Spiel. Weikert einigte sich dann auf ein Remis. Zwar war seine Dame in die gegnerische Stellung
eingebrochen, konnte dort aber keine große Wirkung erzielen. Im Endspiel hätte er zwar den
besseren Läufer gehabt, doch bei der verkeilten Stellung schien dieser Vorteil gering.
Runde 1
| 31.10. | TV/DJK Hammelburg | SC 1957 Bad Königshofen III | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Brett | Name | Vorname | Ergebnis | Name | Vorname | Ergebnis | Partie |
| Download als PGN-Datei | 6½ | Download als CBV-Datei | 1½ | ||||
| 1 | Binder | Andreas | 1 | Hutzler | Stefan | 0 | Nachspielen |
| 2 | Bühner | Idriz | 1 | Zolker | Michael | 0 | Nachspielen |
| 3 | Schlerereth | Norbert | 1 | Ebner | Simon | 0 | Nachspielen |
| 4 | Schuster | Friedrich | 1 | Griebak | Manuel | 0 | Nachspielen |
| 5 | Uebel | Peter | ½ | Gerstner | Christian | ½ | Nachspielen |
| 6 | Binder | Norbert | ½ | Kuhn | Marco | ½ | Nachspielen |
| 7 | Wierscheim | Willi | ½ | Härter | Helmuth | ½ | Nachspielen |
| 8 | Metzner | Siegfried | 1 KL | (unbesetzt) | 0 KL | kampflos | |
Wir traten schon von Haus aus erheblich ersatzgeschwächt gegen den großen
Favoriten auf den Meistertitel an. Dann hatte auch noch Michael Lochner eine Autopanne, so
dass ab Brett Zwei alle ein Brett nach oben rutschen mussten und das letzte Brett frei blieb.
Mit einem Unentschieden oder gar einem Sieg rechnete keiner mehr. Für uns ging es dann nur
noch darum, sich nicht zu blamieren. Dies gelang auch, denn alle wehrten sich ihrer Haut und
an den letzten drei Brettern konnten die unseren gegen nominell stärkere Gegner noch Remisen
erkämpfen. Doch vorne erwies sich die Hammelburger Übermacht als zu stark. Dort hatten die
Gegner jeweils mindestens 240 DWZ-Punkte mehr auf ihrem Konto.
Man könnte aber auch sagen: Ein Kampf der verpassten Gelegenheiten, es war sogar noch mehr drin.
Manuel Griebak verpasst einen Turmgewinn mit 26...Th1+, stattdessen stellt er den Turm selber ein.
Aber auch sein Gegner übersieht seine Chance, dabei kam das Motiv des gefesselten Bauern auf f6
gerade drei Züge vorher erst vor. Blackout auf beiden Seiten.
Marco Kuhn nimmt das Remis just in dem Moment an, als er eine Figur gewinnen kann, nämlich mit
25...Lxd2. Der Läufer kann nicht zurückgenommen werden, wegen einer König-Turm-Gabel
mit Sf3+. Der eingeschobene Damentausch könnte daran nichts ändern. Und schließlich
hatte Christian Gerstner mit einer allerdings schwer zu sehenden und zu berechnenden Kombination
beginnend mit 18.fxe6 die Chance, in entscheidenden Materialvorteil zu kommen. Schade! Aber selbst
wenn diese drei Partien gewonnen worden wären, wären wir immer noch mit einem
3½-4½ nach Hause gefahren.






