3. Mannschaft 2003/2004

Klasse: A-Klasse Haßberge/Rhön Aktuelle Tabelle Rundenplan
Saisonziel: Guter Mittelfeldplatz Aktuelle Ergebnisse Spieltermine - Übersicht
  Vorsaison
Mannschaftsführer:  , Keltenring 5, 97633 Kleinbardorf, Tel.: 09761/39151

Spielberichte nach Runden:  1  2  3  4  5  6  7  8

Stammspieler

Die Reihenfolge richtet sich nach dem Platz auf der Mannschaftsmeldeliste. Die persönlichen Ergebnisse berücksichtigen keine kampflosen Punkte.

Spieler/in DWZ Ergebnis
Müller Gerhard 1819 1/2
Härter Jan 1742 ½/1
Günsch Hans-Georg 1730 2/2
Müller Jürgen 1658 2/5
Burzler Annette 1639 2/3
Lochner Michael 1427 4/8
Weikert Benedikt 1514 3½/6
Ebner Simon 1399 2½/5
Ferstl Georg 1361 0/4
Kuhn Marco 1296 2/5

Ersatzspieler

Spieler/in DWZ Ergebnis
Hutzler Stefan 1324 1/2
Zolker Michael 1449 1/2
Gerstner Christian 1305 1/1
Härter Helmuth 1273 0/2
Griebak Manuel 1240 1/1
Ruck Matthias Rest 0/1
Becker Maurice 1099 0/0
Böckler Jonas 778 0/1
Müller Nicola Rest 0/2
Schubert Alexander - 0/1

Spielberichte

Runde 8

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28.03. SK Bad Neustadt III SC 1957 Bad Königshofen III  
Brett Name Vorname Ergebnis Name Vorname Ergebnis Partie
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1 Scherf Hermann 0 Hutzler Stefan 1 Nachspielen
2 Demling Kurt 0 Lochner Michael 1 Nachspielen
3 Kächelein Michael ½ Zolker Michael ½ Nachspielen
4 Filbry Lothar 1 Weikert Benedikt 0 Nachspielen
5 Jukic Dr. Rade 1 Härter Helmuth 0 Nachspielen
6 Wiedemann Lutz 0 Gerstner Christian 1 Nachspielen
7 Roßbach Heinrich 0 Griebak Manuel 1 Nachspielen
8 Engelbrecht Klaus ½ Kuhn Marco ½ Nachspielen

Der Mannschaftskampf fing etwas später an, da die Neustädter erst einmal Siegerfotos für die Meisterschaft in der A-Klasse Rhön/Haßberge machen wollten. Da hatten sie ihre Rechnung allerdings ohne uns gemacht. Als krasser Außenseiter mit fünf Mann Verstärkung aus der B-Klasse, mit einem DWZ-Schnitt von über 150 Punkten weniger, schlagen wir den bisherigen Spitzenreiter der A-Klasse. Damit geben wir die rote Laterne erst mal wieder ab. Die Saison ist für uns beendet, denn am letzten Spieltag sind wir spielfrei.

Nach kurzen Schwierigkeiten in der Eröffnung blies Hutzler am ersten Brett zum Angriff. Dies motivierte auch die restlichen Bretter, ihren übermächtigen Gegnern Paroli zu bieten. Hutzlers Angriff endete mit einem Turmgewinn gegen zwei Bauern. Der Rest war später nur noch eine Frage der Technik. Auch Gerstner holte sich die Qualtität und gewann unseren ersten Punkt, und das mit der nominell längsten Partie (72 Züge). Daraufhin lehnte Härter kampfeslustig ein Remis ab, konnte jedoch nicht verhindern, dass zwei Türme in seine Stellung einfielen. Nachdem Hutzlers Partie beendet war, glich Bad Neustadt an Brett vier aus: Weikert hatte zunächst gut gestanden, verteidigte sich aber schlecht gegen den Königsangriff von Filbry und wurde regelrecht überrollt. Wir gingen mit Lochner zum dritten Mal in Front. Er gewann souverän die Dame und ließ sich nach einiger Gegenwehr den Sieg nicht mehr nehmen.

Zolker hatte in der Eröffnung einen wichtigen Zentralbauern gewonnen, aber der Damenausflug und die unterlassene Rochade brachten ihn etwas in die Bredouille. Er konnte sich konsolidieren und remisierte dann in besserer Stellung mit starkem Zentralspringer und freiem Mehrbauern. So hofften alle auf Kuhns beide Mehrbauern, da Griebak zu diesem Zeitpunkt rein materiell im Hintertreffen war. Marco fand jedoch den Gewinnweg nicht und das Spiel ging unentschieden aus. Der Gewinn mußte also bei einem Stand von 4-3 im »Kampf der Generationen« entschieden werden. Hier spielte unser 13jähriges Jungtalent Griebak gegen den 85jährigen Haudegen Roßbach. Manuel verlor die Qualität und stand lange Zeit schlechter. Doch mit zunehmender Spieldauer fand er Spaß an diesem Spiel und holte immer weiter auf. Zum Schluß wurde diese Partie und damit der ganze Mannschaftskampf in der zweiten Zeitnotphase für uns entschieden, als Roßbach in eine Springergabel mit Familienschach hineinlief.

Runde 7

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14.03. SC 1957 Bad Königshofen III TSV Bad Kissingen II
Brett Name Vorname Ergebnis Name Vorname Ergebnis
  0   8
1 Ebner Simon 0 Gildermann Waleryj 1
2 Lochner Michael 0 Krebs Konrad 1
3 Ferstl Georg 0 Grasmik Waldemar 1
4 Kuhn Marco 0 Braulik Johann 1
5 Schubert Alexander 0 Bünner Manfred 1
6 Müller Nicola 0 Klein Alfred 1
7 (unbesetzt)   0 KL Fehr Wolfgang 1 KL
8 (unbesetzt)   0 KL Winzig Gerda 1 KL

Mit dieser Rumpftruppe war kein Blumentopf zu gewinnen. Angesichts wiederum einiger Absagen und Spielerabgaben an die Zweite und das diesmal zeitgleich spielende Damenteam hatte man sich von vorneherein keine reelle Chance ausgerechnet. Durch die notwendige Aufrückung hatten auch die vorderen Bretter kaum Chancen, da die Gegner damit durchgängig um mindestens 150 DWZ-Punkte stärker waren. Da Römershag überraschend gegen Hambach punktete, haben wir wieder die rote Laterne übernommen, die uns auch bleiben wird, wenn im letzten Kampf gegen den jetzigen Tabellenzweiten kein Sieg herausspringt. Immerhin kann man dann auf Verstärkung aus der Vierten bauen, die ihre Saison schon beendet hat.

Runde 6

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29.02. SV Wildflecken SC 1957 Bad Königshofen III
Brett Name Vorname Ergebnis Name Vorname Ergebnis
  4   4
1 Hamelmann Klaus 1 Müller Jürgen 0
2 Eisenmann Martin 0 Burzler Annette 1
3 Tagunov Waldemar 0 Lochner Michael 1
4 Schmid Wolfgang 0 Weikert Benedikt 1
5 Jagos Marek 1 Ferstl Georg 0
6 Kelemen Imre 0 Kuhn Marco 1
7 Asselborn Paul 1 KL (unbesetzt)   0 KL
8 Schnellbach Leopold 1 KL (unbesetzt)   0 KL

Mehr als dumm gelaufen, kann als Fazit dieses Spieltags gesehen werden. Schon die Mannschaftsaufstellung begann mit einem Missverständnis. Ohne dieses wäre man immerhin zu siebt angereist. Das Handikap der zwei unbesetzten Bretter war bald ausgeglichen. Annette Burzler stand schon nach 11 Zügen auf Gewinn. Die Partie war noch innerhalb der ersten Stunde beendet. In der nächsten Stunde brachte auch Lochner sein Spiel nach Hause. Zu diesem Zeitpunkt sah alles nach einem Königshöfer Gewinn aus. Ferstl und Kuhn hatten Mehrbauern, Weikert stand gut und Müllers Partie kam nicht aus der Remisbreite hinaus. Weikert und Kuhn konnten auch tatsächlich ihre Vorteile verwerten, doch Müller machte einen offensichtlichen Zug nicht und rechnete stattdessen am weiteren Verlauf, vergriff sich und stellte damit eine Figur ein. Ferstl verrechnete sich und gab trotz besserer Stellung auf, da er glaubte, unabwendbar Matt gesetzt zu werden. Schade! Da war mehr drin. Aber immerhin haben wir mit dem gewonnenen Punkt die rote Laterne der Tabelle abgegeben.

Runde 5

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25.01. SC 1957 Bad Königshofen III SC Turm 82 Schweinfurt  
Brett Name Vorname Ergebnis Name Vorname Ergebnis Partie
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1 Müller Jürgen 0 Grießmann Thomas 1 Nachspielen
2 Hutzler Stefan 0 Glöckler Jürgen 1 Nachspielen
3 Lochner Michael ½ Götzelmann Klaus ½ Nachspielen
4 Zolker Michael ½ Warmuth Stefan ½ Nachspielen
5 Ferstl Georg 0 Mittendorf Manfred 1 fehlt
6 Weikert Benedikt ½ Thiel Thomas ½ Nachspielen
7 Härter Helmuth 0 Albert Christoph 1 Nachspielen
8 Böckler Jonas 0 Grimm Werner 1 Nachspielen

Aufgrund von etlichen Absagen, meistensteils krankheitsbedingt, erschienen für die dritte, vierte und sechste nur Rumpfmannschaften zur Abfahrt bzw. zum Spiellokal. So beschlossen wir, die Schlagkraft zu einer Mannschaft zusammen zu führen, also der dritten, in der alle eingesetzt werden konnten, und die am meisten Abstiegsnöte hat. Leider hat es nicht viel gefruchtet. So schlecht, wie das Ergebnis aussieht, war der Kampf nicht. Doch individuelle Fehler machten die Chancen zunichte. Müller und Hutzler verdarben ihre guten Stellungen und auch Härter konnte einen Turm gratis schlagen, was er aber nicht tat. So mussten wir uns schlussendlich mit drei mageren Remisen zufrieden geben.

Runde 4

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14.12. SpVgg Hambach II SC 1957 Bad Königshofen III
Brett Name Vorname Ergebnis Name Vorname Ergebnis
  6   2
1 Dienebier Robert ½ Müller Jürgen ½
2 Meyer Karl-Heinz ½ Lochner Michael ½
3 Morawietz Christian ½ Ebner Simon ½
4 Meyer Karsten ½ Kuhn Marco ½
5 Burger Alois 1 KL (unbesetzt)   0 KL
6 Schmid Manfred 1 KL (unbesetzt)   0 KL
7 Schneidmadel Georg 1 KL (unbesetzt)   0 KL
8 Lunz Patrick 1 KL (unbesetzt)   0 KL

Die dritte Mannschaft bleibt weiterhin unser »Sorgenkind«. Drei Absagen waren einkalkuliert worden, doch zwei weitere kurzfristige machten die ohnehin schon mageren Chancen zunichte. Um den Teamgeist in den unteren Mannschaften zu fördern, wurde darauf verzichtet, von dort Spieler nachzuziehen. Am Brett einigte sich das verbliebene Häuflein nach kurzer Zeit mit den jeweiligen Kontrahenten auf Remis. So wird es schwer, die Klasse zu erhalten. Schade, denn mit einer vollständigen Mannschaft hätte man gute Chancen gehabt, die Punkte aus Hambach zu entführen.

Runde 3

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30.11. SC 1957 Bad Königshofen III SV Römershag  
Brett Name Vorname Ergebnis Name Vorname Ergebnis Partie
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1 Müller Jürgen 1 Bengart Waldemar 0 Nachspielen
2 Günsch Hans-Georg 1 Helfrich Leo 0 Nachspielen
3 Burzler Annette 1 Sommer Harald 0 Nachspielen
4 Lochner Michael 1 Saam Michael 0 Nachspielen
5 Weikert Benedikt ½ Freund Arnold ½ Nachspielen
6 Ruck Matthias 0 Schäfer Waldemar 1 Nachspielen
7 Ebner Simon 0 Schneider Erwin 1 Nachspielen
8 Müller Nicola 0 Miller Andreas 1 Nachspielen

Trotz des knappen Ergebnisses sah Mannschaftsführer Jürgen Müller den Sieg nie gefährdet. Die Ersatzschwächung an den hinteren Brettern schien sich zunächst nicht so stark auszuwirken. Zwar verlor das Team-»Maskottchen« Nicola Müller recht bald, doch sie spielte trotz allem eine der besten Partien in ihrer noch jungen Schachkarriere. Günsch konnte schnell ausgleichen, nachdem er bereits nach dem fünften Zug klar in Vorteil war. Ruck spielte sehr stark und hätte sogar gewinnen können, stellte dann aber einen Turm ein, und die Partie war nicht mehr zu retten. Simon Ebner fand die schwer zu sehende Remisvariante im Bauernendspiel nicht und musste ebenfalls den Punkt abgeben.

Der Zwischenstand von 1-3 hätte bedenklich stimmen können, doch die anderen Partien standen sämtliche zu unseren Gunsten. Jürgen Müller war gut aus der Eröffnung gekommen. Nach einem schwachen Zug des Gegners eroberte er einen Bauern plus einen Angriff. Später konnte er in ein gutes Endspiel abwickeln und einen weiteren Bauern gewinnen, was zum Sieg ausreichte. Annette Burzler setzte ihren Gegner von Anfang an unter Druck und gewann schließlich souverän. Auch Lochner sammelte Vorteile, hatte dann einen gut platzierten Mehrspringer und damit leichtes Spiel. Angesichts des damit erreichten Punktestands von 4-3 ging Weikert auf Sicherheit und willigte in ein Remis ein, obwohl das Endspiel klar gewonnen war.

Runde 2

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16.11. SK Bergrheinfeld II SC 1957 Bad Königshofen III  
Brett Name Vorname Ergebnis Name Vorname Ergebnis Partie
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1 Höhn Andre ½ Härter Jan ½ Nachspielen
2 Diehl Franz 0 Müller Gerhard 1 Nachspielen
3 Kaiser Hilmar 0 Günsch Hans-Georg 1 Nachspielen
4 Weis Johannes 1 Burzler Annette 0 Nachspielen
5 Engelbrecht Arno 1 Lochner Michael 0 Nachspielen
6 Pfennig Joachim 1 KL Döpfner Volker 0 KL kampflos
7 Konrad Burkhard ½ Weikert Benedikt ½ Nachspielen
8 Lachmann Christian 0 Ebner Simon 1 Nachspielen

Leider erschien Volker Döpfner nicht zum Kampf. Im Vertrauen auf sein Kommen war man bei der Mannschaftsaufstellung nicht aufgerückt, wodurch die letzten drei Bretter kampflos an den Gegner gingen. Die Punkte von Weikert und Ebner haben nur einen persönlichen DWZ-Wert. Ihre Punkte zeigen aber, dass bei regulärer Aufstellung ein Mannschaftsunentschieden mindestens drin gewesen wäre. So aber stand die Mannschaft von vorneherein auf verlorenem Posten.

Doch auch ohne dieses Handikap lief der Kampf zunächst schlecht an. Annette Burzler kam zwar gut aus der Eröffnung, nahm aber dann ein Springeropfer nicht an und kam dadurch erst recht in die Bredouille. Ihr König wurde ins Freie gezerrt und mitten auf dem Brett matt gesetzt. Die Partie von Jan Härter kam derweil nicht aus der Remisbreite hinaus und Jan remisierte in nur minimal besserer Stellung. Damit war das Match zusammen mit den drei kampflos abgegebenen Punkten rechnerisch schon verloren.

Simon Ebner ließ in seiner Partie nichts anbrennen, sammelte Vorteil um Vorteil und gewann am Ende sicher. Die Partie von Günsch verlief ähnlich. Auch er sammelte kleine Vorteile und verdichtete diese zum Sieg. Beim Sieg von Gerhard Müller half dagegen das Glück etwas nach. Gerhard hatte ein Qualitätsopfer gebracht, um die Blockade seiner Zentrumsbauern zu lösen. Dieses schien zunächst nicht auszureichen, als plötzlich sein Gegner den Springer einstellte, wodurch die Partie letztendlich entschieden war. Lochner verlor im Mittelspiel eine Figur und schleppte die Partie noch ins Endspiel, bekam jedoch keine Chance mehr, doch noch das Remis zu erreichen. Weikert konnte einen Bauern erobern, kam anschließend unter Druck und fraß einen weiteren, diesmal vergifteten Bauern, was ihn einen Turm kostete. Durch den offen stehenden gegnerischen König konnte er sich in ein Dauerschach retten.

Runde 1

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19.10. SC 1957 Bad Königshofen III SG Untereuerheim/Gädheim  
Brett Name Vorname Ergebnis Name Vorname Ergebnis Partie
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1 Müller Gerhard 0 Heinrich Michael 1 Nachspielen
2 Müller Jürgen ½ Bürger Norbert ½ Nachspielen
3 Lochner Michael 0 Kober Hans 1 Nachspielen
4 Weikert Benedikt 1 Wenzel Dieter 0 Nachspielen
5 Ferstl Georg 0 Heinrich Erwin 1 Nachspielen
6 Ebner Simon 1 Susnjic Sreeko 0 Nachspielen
7 Kuhn Marco 0 Schneider Klaus 1 Nachspielen
8 Becker Maurice 1 KL Schneider Alexander 0 KL kampflos

Ganz knapp und unglücklich verloren. Hier war eindeutig mehr drin. Ausnahmsweise wurde diesmal der Sieg vor allem an den vorderen Brettern vergeben. Die Bretter 1 bis 3 hatten jeweils deutliche Siegchancen verpasst. Der Kampf begann zunächst sehr gut für uns. Der Gegner war mit nur sieben Mann angereist und Simon Ebner gewann seine Partie recht bald sehr souverän. Nach Druckspiel im Zentrum brachte er seine Zentrumsbauern voll zur Geltung. Der 2:0 Vorsprung hielt jedoch nur kurz. Marco Kuhn vernachlässigte die Entwicklung und zog stattdessen mit der Dame umher. Dem Angriff des Gegners hielt er somit nicht lange stand. Ferstl handelte sich einen schwachen C-Bauern ein, den sein Kontrahent konsequent unter Druck setzte. Durch einen Fehler ging schließlich der Läufer und damit die Partie verloren. Ausgleich! An den vorderen Brettern sah es zuerst recht gut aus. Jürgen Müller wertete die Partien am ersten und vierten Brett aussichtsreich und Lochner hatte zwischenzeitlich sogar einen Läufer gewonnen. So willigte Müller in das Remis ein, zumal er den Gewinnweg (31. Sg5 nebst Sh7) nicht fand. Weikert verwertete dann auch seinen entfernten Mehrbauern, doch Gerhard Müller hatte ebenfalls im kritischen Moment den Gewinnzug (26.. Df5) übersehen und verlor dann auch das Endspiel. Lochner hatte unter dem Druck des Gegners den Mehrspringer plus einige Bauern wieder verloren. Er kämpfte zwar noch verbissen, doch stand er im Endspiel auf verlorenem Posten.

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