2. Mannschaft, Meister 2002/2003
Spielberichte nach Runden: 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Stammspieler
Die Reihenfolge richtet sich nach dem Platz auf der Mannschaftsmeldeliste.
| Spieler/in |
DWZ |
Ergebnis |
| Hodova |
Lucie |
1874 |
3½/7 |
| Müller |
Roland |
1840 |
4/7 |
| Böckler |
Michael |
1781 |
6½/8 |
| Beyersdorf |
Gunter |
1652 |
4½/8 |
| Müller |
Gerhard |
1890 |
5½/6 |
| Günsch |
Hans-Georg |
1739 |
5/8 |
| Hofmann |
Andreas |
1625 |
6½/8 |
| Ferstl |
Georg |
1374 |
½/3 |
| Lochner |
Michael |
1456 |
3/6 |
| Weikert |
Benedikt |
1399 |
2½/3 |
Ersatzspieler
| Spieler |
DWZ |
Ergebnis |
| Härter |
Jan |
1736 |
1/2 |
| Müller |
Jürgen |
1633 |
1/1 |
| Döpfner |
Volker |
1584 |
1/2 |
| Zolker |
Michael |
- |
½/1 |
Spielberichte
Runde 9
Nach oben
| 30.03. |
|
Array |
| Brett |
Name |
Vorname |
Ergebnis |
Name |
Vorname |
Ergebnis |
| |
4½ |
|
3½ |
| 1 |
Müller |
Roland |
0 |
Neubert |
Markus |
1 |
| 2 |
Hodova |
Lucie |
½ |
Reinl |
Fred |
½ |
| 3 |
Härter |
Jan |
½ |
Schmidt |
Jens |
½ |
| 4 |
Böckler |
Michael |
½ |
Brodt |
Andreas |
½ |
| 5 |
Beyersdorf |
Gunter |
½ |
Hegel |
Pius |
½ |
| 6 |
Müller |
Gerhard |
1 |
Rück |
Eugen |
0 |
| 7 |
Hofmann |
Andreas |
½ |
Huber |
Viktor |
½ |
| 8 |
Günsch |
Hans-Georg |
1 KL |
Hegel |
Ludwig |
0 KL |
Während wir mit Bestbesetzung antraten, kamen die Schweinfurter nur
zu siebt. Zu dem kampflosen Punkt kam ein schneller Sieg von Gerhard Müller. Nach dieser
2-0 Führung griff das Remisfieber um sich, mit etlichen Remisangeboten von Schweinfurter
Seite. Zusammengerechnet hatte man damit 4½ Punkte. Roland Müller gab daraufhin auf
und man konnte den Saisonabschluss feiern.
Runde 8
Nach oben
| 09.03. |
Schachfreunde Zeiler Turm |
SC 1957 Bad Königshofen II |
| Brett |
Name |
Vorname |
Ergebnis |
Name |
Vorname |
Ergebnis |
| |
3½ |
|
4½ |
| 1 |
Schneider |
Armin |
½ |
Hodova |
Lucie |
½ |
| 2 |
Hinterleitner |
Gerhard |
½ |
Müller |
Roland |
½ |
| 3 |
Dürnhöfer |
Robert |
0 |
Böckler |
Michael |
1 |
| 4 |
Herrmann |
Karl-Heinz |
1 |
Beyersdorf |
Gunter |
0 |
| 5 |
Schlereth |
Benno |
½ |
Müller |
Gerhard |
½ |
| 6 |
Dutkowski |
Kasimir |
0 |
Günsch |
Hans-Georg |
1 |
| 7 |
Sauer |
Dieter |
1 |
Lochner |
Michael |
0 |
| 8 |
Popp |
Dragan |
0 |
Hofmann |
Andreas |
1 |
Der lang erwartete Spitzenkampf konnte knapp, aber doch verdient gewonnen
werden. Gerhard Müller bekam schnell remis angeboten, das er nach einer längeren
Wartezeit auch annahm. Die Hoffnung, in der Zwischenzeit eine Tendenz im Mannschaftskampf zu
erkennen, trog, denn die anderen Partien gingen - zumindest zeitlich gesehen - alle über
lange Distanz. Unsere Gewinnpartien von Günsch, Hofmann und schließlich Böckler
wurden maßgeblich unter dem Einfluss gegnerischer Zeitnot entschieden. Roland Müller
nahm das angebotene remis an und Lucie Hodova konnte ebenfalls remis per Dauerschach erzwingen.
Damit war der Sieg unter Dach und Fach. Wie auch im letzten Mannschaftskampf gingen die zwei
Nachzüglerpartien verloren, da Lochner und Beyersdorf beide ihre guten Gewinnaussichten
vergaben, nachdem sie sich zuvor aus bedrängten Stellungen befreit hatten.
Runde 7
Nach oben
| 23.02. |
Dicker Turm Münnerstadt |
SC 1957 Bad Königshofen II |
| Brett |
Name |
Vorname |
Ergebnis |
Name |
Vorname |
Ergebnis |
| |
3½ |
|
4½ |
| 1 |
Schneider |
David |
1 |
Hodova |
Lucie |
0 |
| 2 |
Magura |
Jan |
½ |
Müller |
Roland |
½ |
| 3 |
Simon |
Rainer |
½ |
Härter |
Jan |
½ |
| 4 |
Schneider |
Raphael |
½ |
Böckler |
Michael |
½ |
| 5 |
Krebs |
Konrad |
0 |
Müller |
Gerhard |
1 |
| 6 |
Krebs |
Martin |
1 |
Beyersdorf |
Gunter |
0 |
| 7 |
Brux |
Jürgen |
0 |
Günsch |
Hans-Georg |
1 |
| 8 |
Krebs |
Teresa |
0 |
Hofmann |
Andreas |
1 |
Die Situation vor dem Kampf war dieselbe wie schon seit der vierten
Runde: Es musste ein Sieg her, um den knappen Vorsprung gegenüber den Verfolgern Zeil
und Schweinfurt 2000 und damit die Tabellenspitze zu verteidigen. Deshalb war man mit einer
starken Mannschaft angereist. Es war klar, dass die Entscheidung an den hinteren Brettern
fallen würde. So kam es dann auch. Böckler und Härter remisierten schnell
unter dem Eindruck, dass die hinteren Bretter größtenteils besser für uns
stünden. Dass es noch einmal knapp werden würde, war noch nicht abzusehen. Hofmann
gewann letztlich ohne Probleme gegen die sehr talentierte, zehnjährige Teresa Krebs.
Auch Gerhard Müller hatte seinen Gegner im Griff und baute die Führung auf 3-1 aus.
Nach ca. 2 Stunden forcierte Roland Müller mit einem Generalabtausch das remis in
Hinblick darauf, dass Günsch mit einem Turm mehr bereits deutlich auf Gewinn stand.
Dieser machte tatsächlich wenig später seinen Punkt und damit den Mannschaftssieg
sicher. Dies war auch dringend nötig, denn die Partien von Beyersdorf und Hodova kippten
langsam weg und gingen schließlich verloren.
Runde 6
Nach oben
Ein Sieg war zwar erwartet worden, jedoch nicht in dieser
klaren Höhe. Nach dem schnellen Sieg von Jürgen Müller, der
Eröffnungsfehler seines Gegners ausnutzte, entwickelte sich zunächst
ein ausgeglichener Mannschaftskampf. Hofmann konnte dem Anfangselan seines
Gegners widerstehen und bot beim Damentausch remis an, was angenommen wurde.
Auch die Partie von Günsch überschritt nie ernsthaft die Remisbreite.
Lochner hatte ein Läuferopfer auf h6 zu wiederlegen, was ihm gelang. Der
Materialvorteil reichte zum Gewinn. An den vorderen Brettern war die Situation
zu diesem Zeitpunkt noch unklar. So nach und nach kippte eine Partie nach der
anderen auf unsere Seite. Gerhard Müller drückte einen Bauern bis zur
siebten Reihe durch, wodurch sein Kontrahent Materialverlust nicht mehr
vermeiden konnte. Roland Müller und Lucie Hodova mussten jeweils
Springeropfer abwehren. Lucies Gegenangriff endete mit einem sehenswerten
Erstickten Matt. Beyersdorf setzte mit seinem Sieg den Schlußpunkt.
Runde 5
Nach oben
| 26.01. |
SK 1933 Bad Neustadt IV |
SC 1957 Bad Königshofen II |
| Brett |
Name |
Vorname |
Ergebnis |
Name |
Vorname |
Ergebnis |
| |
½ |
|
7½ |
| 1 |
Demling |
Kurt |
0 |
Hodova |
Lucie |
1 |
| 2 |
Filbry |
Lothar |
0 |
Müller |
Roland |
1 |
| 3 |
Engelbrecht |
Klaus |
0 |
Böckler |
Michael |
1 |
| 4 |
Graupner |
Stefan |
0 |
Beyersdorf |
Gunter |
1 |
| 5 |
Roßbach |
Heinrich |
0 |
Müller |
Gerhard |
1 |
| 6 |
Polzer |
Alfred |
½ |
Günsch |
Hans-Georg |
½ |
| 7 |
Warmuth |
Felix |
0 |
Weikert |
Benedikt |
1 |
| 8 |
Memmler |
Etienne |
0 KL |
Hofmann |
Andreas |
1 KL |
Ein Sieg gegen den Tabellenletzten war in der Rolle des Tabellenführers erwartet
worden, es konnte aber auch der erhoffte Kantersieg eingefahren werden. Im Kampf um den Aufstieg
war das bisher vergleichsweise magere Brettpunktekonto aufzubessern. Nachdem Bad Neustadt das
letzte Brett kampflos abgab und Weikert und Gerhard Müller Fehler ihrer Gegner ausnutzen
konnten, stand es bereits nach einer Stunde 3-0. Die anderen Partien blieben lange Zeit unklar,
wobei jedoch die Initiative meist auf unserer Seite lag. Beyersdorf und Roland Müller eroberten
Leichtfiguren, Günsch eine Qualität. Eine spannende Partie entwickelte sich zwischen Böckler
und Engelbrecht, in der sich der Bad Neustädter lange Zeit gut verteidigte, letztendlich aber
doch dem Druck von Böckler unterlag. Günsch gab die Qualität im Endspiel wieder ab.
Nach dem Bauernrennen zur gleichzeitigen Umwandlung zur Dame wurde remis gegeben. Schließlich
konnte als letzte auch Lucie Hodova im Endspiel ihren Mehrbauern verwerten.
Runde 4
Nach oben
Vor dem Spitzenspiel dieser Runde war die Ausgangslage klar: Es ging um die
Tabellenführung und damit um die besten Chancen für den Aufstieg. Rein nominell war
Hambach mit einer stärkeren Mannschaft angereist. Der Kampf blieb lange unklar. Döpfner
verlor recht schnell. Sein um 150 DWZ-Punkte überlegener Gegner überspielte ihn nach
einigen Ungenauigkeiten. Hofmann glich aus, indem er sich mit einer Opferkombination ein starkes
Läuferpaar erkämpfte, dessen Druck zum Gewinn ausreichte. Günsch konnte seine langanhaltende
Initiative nicht in einen zählbaren Erfolg ummünzen und remisierte. Danach schien sich
der Kampf eindeutig zu unseren Gunsten zu neigen. Böckler setzte seinen Gegner mit Freibauern
auf den Zentrallinien unter Druck, während Lochner einen »Pfahl im Fleische« auf f6
etablieren konnte. Auch Beyersdorf (Figurengewinn) und Gerhard Müller (Qualitätsgewinn)
standen gut und konnten schließlich ihre Partien gewinnen. Lucie Hodova an Brett 1 gab sich
in besserer, aber komplizierter Stellung mit einem Dauerschach und damit remis zufrieden. Damit
waren 4 Punkte erreicht. Doch die ehemals guten Stellungen von Böckler und Lochner bröckelten.
Böckler konnte das Läuferendspiel aufgrund eines Fehlers seines Gegners doch noch
glücklich gewinnen. Durch den damit eingefahrenen Sieg war der Verlust von Lochner zu
verschmerzen.
Runde 3
Nach oben
| 15.12. |
Schachclub Knetzgau |
SC 1957 Bad Königshofen II |
| Brett |
Name |
Vorname |
Ergebnis |
Name |
Vorname |
Ergebnis |
| |
4 |
|
4 |
| 1 |
Hahn |
Richard |
1 |
Hodova |
Lucie |
0 |
| 2 |
Häfner |
Marco |
0 |
Müller |
Roland |
1 |
| 3 |
Grönert |
Michael |
0 |
Böckler |
Michael |
1 |
| 4 |
Feustel |
Elmar |
½ |
Günsch |
Hans-Georg |
½ |
| 5 |
Ambros Dr. |
Josef |
½ |
Hofmann |
Andreas |
½ |
| 6 |
König |
Josef |
1 |
Ferstl |
Georg |
0 |
| 7 |
Grimm |
Eugen |
1 |
Lochner |
Michael |
0 |
| 8 |
Schneider |
? |
0 |
Weikert |
Benedikt |
1 |
Mit hohen Erwartungen und als eindeutiger Favorit nach Knetzgau gefahren,
mit fast leeren Händen wieder nach Hause. Es sah zunächst auch nach einem klaren Gewinn aus.
Günsch remisierte schnell, dann gewannen Böckler und Müller ihre Partien.
Die Partien an Brett 1 und 5 standen auf Gewinn. Lochner stand leicht besser,
ebenfalls Ferstl. Ein Sieg mit 6 bis 7 Punkten wäre zu diesem Zeitpunkt möglich gewesen. Dann
kippte der Kampf langsam. Hofmann fand den Gewinnweg nicht und musste in ein Remis einwilligen. Lucie
Hodova ließ sich zu einem Qualitätsopfer hinreißen, das letztendlich nicht durchdrang.
Zwischenzeitlich sah es noch einmal sehr gut aus, als Ferstl die Dame für Turm und Springer gewinnen
konnte und Benedikt Weikert in bedrängter Lage die Nerven behielt, sich befreien und seinen
Mehrbauern verwerten konnte. Gleichzeitig verlor jedoch Lucie endgültig und die Lage hatte sich gegen
Michael Lochner gedreht. Georg Ferstl verschmähte in noch besserer Stellung ein Remis, ließ sich
aber wenig später die Dame gegen Turm und Läufer wieder abnehmen, aber nun mit zwei Minusbauern,
die sein Gegner schließlich verwertete. Den Schusspunkt setzte Lochner, der sich im ohnehin verlorenen
Turmendspiel mit ebenfalls zwei Minusbauern Matt setzen ließ.
Runde 2
Nach oben
Unsere Mannschaft ging als leichter Favorit ins Rennen, das
Ergebnis sieht allerdings deutlicher aus als der Spielverlauf dies hergab. Böckler
remisierte schnell in einer relativ ereignislosen Partie, als nächstes
nutzte Hofmann in bereits deutlich besserer Stellung einen Abwehrfehler seines
Gegners aus. Anschließend gaben sich Ferstl und Zolker in jeweils minimal
besseren Stellungen mit Remis zufrieden, jedoch nachdem beide klare Gewinnchancen
verpasst hatten. Lochner konnte ein kompliziertes Endspiel für sich entscheiden.
Aus der nachfolgenden Analyse ergab sich jedoch, dass dieses bei genauem Spiel des
Gegners verloren gewesen wäre. Günsch gewann anschließend nach wechselhaftem
Spiel das Bauernendspiel. Angesichts des damit gewonnenen Mannschaftskampfes gab sich
Weikert im Besitz eines Mehrbauerns mit Remis zufrieden. Die Partie von Beyersdorf
ging schlussendlich in taktisch hochkomplizierter Stellung verloren.
Runde 1
Nach oben
| 20.10. |
SK Schweinfurt 2000 e.V. III |
SC 1957 Bad Königshofen II |
|
| Brett |
Name |
Vorname |
Ergebnis |
Name |
Vorname |
Ergebnis |
Partie |
| |
Download als PGN-Datei |
3 |
Download als CBV-Datei |
5 |
|
| 1 |
Kolosnjaji |
Janko |
0 |
Böckler |
Michael |
1 |
fehlt |
| 2 |
Fischer |
Uwe |
1 |
Müller |
Roland |
0 |
Nachspielen |
| 3 |
Bebersdorf |
Claus |
1 |
Günsch |
Hans-Georg |
0 |
fehlt |
| 4 |
Markwardt |
Sven |
0 |
Beyersdorf |
Gunter |
1 |
fehlt |
| 5 |
Tzschach |
Uwe |
0 |
Hofmann |
Andreas |
1 |
Nachspielen |
| 6 |
Förster |
Michael |
0 |
Döpfner |
Volker |
1 |
fehlt |
| 7 |
Blaeske |
Rudolf |
0 |
Lochner |
Michael |
1 |
fehlt |
| 8 |
Nowak |
Wilhelm |
1 |
Ferstl |
Georg |
0 |
fehlt |
Als Außenseiter angereist, als Sieger nach Hause gefahren.
Die 8 Gegner waren jeweils zwischen 50 und 100 DWZ-Punkte stärker als Bad
Königshofen. Demnach war die Freude umso größer. Nachdem Müller
in eine Eröffnungsfalle gelaufen war, und Ferstl seine Partie bald abgeben
mußte, sah es zunächst kritisch aus, aber Böckler und Lochner
glichen aus. Die Entscheidung brachten die mittleren Bretter. Der Verlust von
Günsch in der letzten Partie konnte am Sieg nicht mehr rütteln. Schon
nach 3 Stunden war der Kampf vorbei.