Fischerandomizer

Anwendung

Dieses Programm dient zum Auslosen der Anfangsstellung beim Fischer-Random-Schach oder Schach 960, wie es auch genannt wird.
Download: Icon Fischerandomizer

Die Anwendung ist denkbar einfach. Nach dem Start zeigt sich folgende Maske:

Startansicht des Programms

Mit jedem Druck auf die Taste [Auslosen] wird eine neue Ausgangsstellung generiert. Beispiel:

Ausgeloste Startaufstellung

Regeln

Beim Fischer-Random-Schach werden im Gegensatz zur Normalaufstellung die Startfelder der Figuren (im Sinne von »Offiziere«) ausgelost. Dabei gibt es nur drei Regeln:

  1. Die Läufer müssen auf zwei verschiedenfarbigen Feldern stehen
  2. Der König muss zwischen den beiden Türmen stehen
  3. Die Auslosung gilt für beide Farben, d.h. es stehen sich auf den Linien gleiche Figuren gegenüber

Während des Spiels gelten alle Regeln des Standard-Schachs genauso, bis auf eine Ausnahme: Die Rochade. Diese wird wie folgt ausgeführt: Unabhängig von den Ausgangsfelder des Königs bzw. der Türme rochiert der König mit dem Turm links von ihm immer auf die bekannten Felder c1 und d1 (c8, d8), mit dem Turm rechts neben ihm immer auf die Felder g1 und f1 (g8, f8). Dabei gelten die üblichen Einschränkungen analog, d.h. alle Felder, die von König und Turm überquert werden, plus die Zielfelder müssen frei sein. Für den König gilt auch, dass sie nicht bedroht sein dürfen. Und natürlich dürfen König und Turm noch nicht gezogen haben und der König selbst nicht im Schach stehen.

Ein Extrembeispiel zur Verdeutlichung: Kg1, Tf1, Th1. Für die lange Rochade müssen die Felder c1, d1, e1 frei sein. Außerdem dürfen sie und zusätzlich f1 und g1 nicht bedroht sein. Der König geht dann auf c1 und stellt den Turm von f1 neben sich auf d1. Die kurze Rochade ist dagegen sehr einfach. Dafür ist nur notwendig, dass der Turm auf f1 sein Feld freigeräumt hat und der König nicht im Schach steht. Um zu rochieren, springt nur der Turm von h1 über den König auf das freie Feld f1, fertig. Der König bleibt einfach stehen, da er ja schon auf seinem Zielfeld g1 steht.

Bei der Beispiel-Auslosung im zweiten Bild müssten für die lange Rochade die Felder von Dame und Springer frei sein, für die kurze Rochade die Felder der beiden Läufer.

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